Fanatec Porsche 911 GT2 Lenkrad

Manchmal hat man die Möglichkeit sich einen Traum zu erfüllen. Genau das ist bei mir neulich eingetreten und ich hatte die Möglichkeit mir mein Traum-Gaming-Lenkrad zu kaufen, das Fanatec Porsche 911 GT2 in der ClubSport Edition XXL. Das ist ein Bundle in dem nicht nur das Lenkrad enthalten ist, sondern zusätzlich noch das Flaggschiff unter den Fanatec Pedalen, die ClubSport Pedals V2. Sowohl Lenkrad als auch Pedale kosten einzeln 250€, das Bundle 500€. Außerdem sind im Bundle noch die Carbon Shifter-Paddles (40€), das Porsche Wheel Shifter Set (40€), sowie der RF Dongle für Porschge Wheels (40€) enthalten.
Nachdem ich jetzt ein wenig Zeit mit dem Lenkrad auf der Rennstrecke verbracht habe, will ich mal auf die einzelnen Komponenten eingehen.

Lenkrad mit beiliegendem Zubehör

Das Lenkrad
Kernstück und Highlight des Bundles ist das Lenkrad, welches im Design des echten Porsche GT3 RS Lenkrads gehalten ist und an allen Plattformen betrieben werden kann (PC, XBox360 und PS3). Das verbaute Material ist zum großen Teil Kunststoff, der aber einen sehr hochwertigen Eindruck hinterlässt. Der Lenkradkranz ist, wie beim echten Porsche, mit „feinstem“ Alcantara überzogen (und nein, Alcantara ist KEIN Leder!). Das ganze Lenkrad (im weiteren mit LR abgekürzt) sieht nicht nur gut aus, es fühlt sich auch unheimlich toll an. Einzig die Nähte des Alcantara sind etwas grob, ich schätze mal die sind im echten Porsche besser verarbeitet.
Das LR hat auf der Vorderseite 10 Knöpfe, ein digitales Steuerkreuz und keine Beschriftung. Je nachdem in welchen Modus man das LR schaltet, leuchten aber verschiedene Symbole auf. Im PS3 Modus die üblichen PS3 Symbole und im XBox360 und PC Modus die XBox Symbole. Auf der Rückseite finden sich noch zwei „Knöpfe“ als Gangschaltung, auf die man die großen Schaltwippen aufschrauben kann, die sogenannten Shifter-Paddles. Dem Lenkrad liegen diese Shifter-Paddles als Aluminium-Variante bei. Da dem Bundle aber noch zusätzlich welche aus Carbon beiliegen, habe ich diese aufgeschraubt. Links und rechts am LR-Korpus sind jede Menge Anschlüsse, die ich am besten kurz in zwei Bilden erkläre.

Anschlüsse links

Anschlüsse rechts

Links an der Stirnseite findet man noch den üblichen XBox Button, über den das LR 1:1 per Funk mit der XBox verbunden wird. Man braucht dazu keinen zusätzlichen Empfänger oder so was.
Anders bei der PS3. Mit dieser kann man das LR nur per USB Kabel verbinden. Es sei denn man hat den RF Dongle, der dem Bundle ja ebenfalls beiliegt. Mit diesem kann man das LR sowohl mit der PS3, als auch mit dem PC per Funk verbinden. Allerdings wird das Lenkrad am PC dann nicht als Porsche GT2 Wheel erkannt, sondern als Vorgängermodell Porsche 911 Turbo. Schließt man es mit dem USB Kabel an, dann erkennt der Treiber es auch korrekt als GT2 Wheel. Der Treiber ist wirklich nur ein Treiber und kein Profiler, wie es bei meinem alten Logitech Driving Force Pro (DFP) der Fall war. Das hat auch seine Vorteile, war der Logitech Profiler doch wirklich absoluter Müll.
Alle Einstellunen werden direkt am Lenkrad gemacht. Lenkradeinschlag bis 900°, Force Feedback, Linearität usw. Auch kalibriert wird das LR direkt an der Hardware. Für die Einstellungen besitzt es ein kleines LCD Display an oberen Rand. Drückt man dort den Setup-Knopf, kann man mit dem Digipad durch das Menü steuern und Einstellungen vornehmen. Desweitere sind 5 Profile abspeicherbar, so dass man sich für verschiede Spiele, Plattformen oder Fahrzeuge ein jeweils passendes zusammenstellen kann.
Lenkbewegungen und ForceFeedback werden beim GT2 nicht über einen Zahnkranz übertragen, sondern über einen Riemenantrieb. Dadurch ist das LR deutlich leiserer als seine Plastik-Zahnkranz Konkurrenten, aber das FF fühlt sich nicht so hart an. Die Stärke dürfte in etwa gleich sein, aber es ist nicht so ruckelig… ich kann es schlecht beschreiben. Man gewöhnt sich aber schnell an das Gefühl und möchte irgendwann nicht mehr diese sanften Bewegungen missen. Mh… das hört sich an, als würde ich über einen Porno sprechen. Lenkradporno!!!
Nach einigen Testrunden, Events und spontanen Rennen auf den Weissbierbuden Servern (Race 07) bin ich jedenfalls total begeistert. Das Fahren fühlt sich mit dem GT2 viel mehr nach Auto als nach PC-Spiel an, im Gegensatz zu meinem DFP, was ja schon kein schlechtes Lenkrad ist.
Die Befestigung des Lenkrads könnte besser sein. Es wird von vorne auf den Schreibtisch gesteckt und dann mit zwei Schnellverschlüssen festgemacht. Grundsätzlich hält das schon ganz gut, allerdings kann es im Eifer des Gefechts schon mal vorkommen, dass das LR etwas nach vorne wegkippt, wenn man dran zieht. Das kommt aber eher selten vor und ist grundsätzlich ok. Bei Bewegungen nach links und rechts sitzt das LR bombenfest.

Pedale mit Kabelzubehör und Silikonöl

Pedale
In meinem Bundle sind wie gesagt, die absoluten Oberklasse-Pedale dabei, die ClubSport Pedals V2. Der Rahmen der Einheit ist auf Aluminium hergestellt, die Querstreben aus Stahl. Allgemein ist nur extrem wenig Kunststoff verbaut. Dementsprechend schwer ist das Teil dann auch.
Das Gaspedal hat einen viel längeren Hub, als meine alten Pedale, was im Moment noch dazu führt, dass ich oft in Kurven leicht auf dem Gas stehen bleibe und somit nicht die volle Bremswirkung bekomme. Aber da gewöhne ich mich auf jeden Fall noch dran. Aber wo ich gerade bei Bremswirkung bin, komme ich auch gleich zur Bremse selbst. Diese ist mit einem Öldämpfer ausgestattet, der dafür sorgt, dass sich die Bremse nach einer echten mit Bremsflüssigkeit betriebenen Bremse anfühlt. Allerdings ist das 1200er Silikonöl, welches den Pedalen beiliegt, etwas arg dünnflüssig, welhalb ich mir 5000er aus der Bastlerzentrale besorgt habe. Damit fühlt sich die Bremse richtig klasse an. Alledrings hatte ich zu Anfangs doch einige Probleme. Zum einen ist da die Umstellung von einer Bremse, deren Intensität über den Bremshub bestimmt wird, zu einer Bremse mit Loadcell, welche über Druck wahrnimmt, wie stark man bremst, was ein viel echteres Gefühl vermittelt. Zum anderen war da aber auch das Problem, dass ich nicht wusste ob es normal ist oder nicht, dass man extrem stark auf das Pedal treten muss, damit man die volle Bremskraft erreicht. Dabei ist die Bremse auch noch mit einem Potentiometer ausgestattet, an welchem man den aufzubringen Druck einstellen kann. Diesen hatte ich schon voll aufgedreht (10), aber trotzdem kam ich nur schwer an die 100% Bremswirkung. Ein paar eMails und Tage später habe ich gestern eine Ersatz-Loadcell bekommen, heute eingebaut und sieht da, genau so hatte ich es mir eigentlich vorgestellt, wie es sich wirklich anfühlen sollte. Jetzt bekomme ich selbst auf Stellung 5 noch die 100% hin.
Desweiteren haben die ClubSport Pedals noch ein Kupplungspedal. Dieses ist so aufgebaut, dass es bei ca. 3/4 einen Scheitelpunkt hat. Es ist schwer zu erklären, aber das fühlt sich so an, wie wenn man bei einem echten Getriebe die Kupplung tritt. Meine Starts damit sind aber noch stark ausbaufähig. Da muss ich noch üben, bis mir die Kupplung einem kleinen Vorteil verschafft und ich saubere und gute Starts hinbekomme.
250€ für ein Pedalsatz sind eine stolze Summe, aber dafür stimmt die Qualität. Die hochwertigen Materialien merkt man auf jeden Fall.

Spezielles Zubehör

Zubehör
Dem Bundle liegen ja so einige Sachen bei. Zum einen die Shifter Paddles aus Carbon, die sich leicht und wertig anfühlen und nicht so kalt sind, wie die Aluteile, die dem Lenkrad beiliegen. Dann zwei Verschiedene Schaltknüppel, eine H-Schaltung und eine squenzielle. Ich habe die H-Schaltung an mein Lenkrad montiert. Allerdings sitzt die nicht so stabil und fest, wie man sich das wünscht. Dadurch, dass sie nur auf zwei Stäbe aufgesteckt wird, die wiederum in das LR gesteckt werden, drückt sich die komplette Schaltung nach oben, wenn man z.B. vom 4. in den 5. Gang schaltet. Ich bin am überlegen, mir noch die ClubSport Table Clamp V2 zu kaufen, die noch mal 50€ kostet. Da ist dann nämlich direkt eine Halterung für den Schalthebel dran, auf dem die Schaltung dann bombemfest sitzt. Außerdem verhindert dieser „Tischkralle“ auch, dass das Lenkrad nach vorne abkippt, wenn man dran zieht.
Als letztes ist da noch der schon weiter oben beschriebene RF Dongle dabei. Am PC benutze ich diesen nicht, denn dann müsste ich die Pedale direkt am Lenkrad anschließen. Das ist aber nicht so sinnvoll wie die Pedale direkt per USB an den PC anzuschließen, weil sie dadurch eine höhere Abtastrate haben.
Dem Lenkrad selbst liegt noch ein Adapter bei, mit dem man den Pedalsatz vom Logitech G25 und G27 an das LR anschließen kann. Sollte man schon ein G25 oder G27 besitzen und auf ein Porsche Wheel umsteigen, wäre das eine günstige Alternative eine gute Lenkrad-Pedal-Kombination zu erhalten. Außerdem liegt dem Lenkrad ein kurzes Kabel bei, mit dem man das XBox360 Headset an das Lenkrad anschließen kann, womit dann Gespräche aus dem XBox live Chat über das Lenkrad übertragen werden.

So, jetzt habe ich also 500€ in Gaming-Periphärie gesteckt und deer ein oder andere wird fragen, ob sich das überhaupt lohnt. Ich für meinen Teil würde sagen „bedingt“. Wenn es einem nur um gute Hardware geht mit der man gescheit zocken kann, dann langt sicher, gerade am Anfang, ein Logitech Driving Force GT. Will man etwas mehr Feeling haben, dann versucht man noch ein gebrauchtes, aber gut erhaltenes G25 zu bekommen (das G27 ist laut vieler Berichte vom Lenken und FF schlechter als das G25, hat als einzigen Vorteil nur mehr Kmöpfe am Lenkrad selbt). Will man jedoch neben richtig guter Hardware auch noch das Gefühl haben an einem echten LR zu sitzen und dabei noch den Flair eines Porsche vor sich haben (z.B. weil man wie ich einfach „Porsche Fan“ ist) und fährt wirklich viel Rennsimulationen, dann lohnt es sich auch. Das muss aber jeder für sich selbst abwegen.

Abschließend noch ein paar Bilder. Diese sind übrigens, genau wie alle anderen weiter oben, direkt nach dem Auspacken entstanden.

So sehen die Pedale von hinten aus

An diesem Podi stellt man die Bremskraft ein. Links neben dem Öldruckdämpfer sieht man die Loadcell

Das ist die Halterung des Lenkrads

MfG Druzil

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Gemischtes Gameüse 21

Es ist mal wieder Steam-Deal Zeit. Valve veranstaltet einen Herbst-Sale, obwohl in nicht mal einem Monat schon wieder der Weihnachts-Sale anfangen dürfte. Aber ich will mich mal nicht beschweren, schließlich gibt es in diesen Sales immer tolle Angebote. Diesmal versuche ich mich mal mehr als sonst zurück zu halten. Zwei Spiele haben es aber doch schon wieder in meine Steam-Liste geschafft.

The Amazing Spider-Man
Ich wollte es zu Release schon kaufen, habe dann aber gewartet, bis ich den Film gesehen habe, weil das Spiel nach den Ereignissen des Films spielt. Das ganze wurde immer angepriesen als ein etwas schlechteres Batman: Arkham City mit Spider-Man. Da mir die Marvel Comics und im Speziellen Spider-Man, eh immer lieber waren als die DC Comics, fand ich, dass der Charakter ein etwas schlechteres Spiel (im Gegensatz zu Batman) wieder aufhebt.
Bisher habe ich nur einen sehr kurzen Einblick von einer Stunde und kann noch nicht wirklich etwas zu dem Spiel sagen, aber die Steuerung ist schon mal nicht ganz so präzise wie bei Batman. Dafür läuft das Spiel auf meinem PC butterweich, wo Batman doch an einigen Stelle ganze schön in der Performance einbrach.
Zum Spiel selbst werde ich dann aber wohl zu eines späteren Zeitpunkt noch etwas mehr schreiben.

Deadlight
Zombie Sidescroller mit toller Optik. Der Anfang ist sehr stimmungsvoll, doch nach 2 Stunden hat das Spiel jetzt etwas an „Grusel“ verloren und setzt mehr auf Action. Das finde ich etwas schade, weil es irgendwie so gar nicht in das Spiel passt. Außerdem bin ich jetzt an eine Stelle angekommen, wo ich nicht so recht weiter komme. Ich bin in einem Raum und im nächsten sind jede Menge Zombies. Pistole habe ich keine mehr und mit der Axt alleine kann ich die nicht umhauen. Werde es auf jeden Fall noch weiter versuchen und wenn ich dann noch mehr vom Spiel gesehen habe, auch dazu noch etwas schreiben.

Forza Horizon
Das habe ich gestern bei der Spielegrotte gebraucht erstanden. Ich habe mir die Tage mal ein Let’s Play dazu angesehen und alleine die Stimmung mit Autorennen und Festival hat mich so angemacht, dass ich das Spiel unbedingt haben musste. Da ich im Moment ja eh wieder viel Rennen fahre, vor allem halt Race 07 auf der Weissbierbude, und mir noch „etwas Neues“ bestellt habe (siehe nächster Absatz ^^), musste ich da nicht lange überlegen.

Fanatec Porsche 911 GT2 Wheel
Erklärt mich ruhig für verrückt, aber ich habe mir tatsächlich eins dieser sündhaft teuren Lenkräder von Fanatec gekauft, das Porsche 911 GT2 in der ClubSport Edition. Stolze 500€ kostet dieses Bundle, in dem nicht nur das Porsche Lenkrad drin ist, sondern auch die ultimative Pedalerie ClubSport Pedals V2, die genau wie das Lenkrad selbst einzeln 250€ kosten würde. In diesem Paket ist dann noch jede Menge Zubehör dabei, das ebenfalls noch mal gut 150€ kosten würde, so weit ich das in Erinnerung habe. Ich kann gerade nicht nachsehen, da die Website von Fanatec wegen Wartungsarbeiten down ist.
Die Wahl fiel deshalb auf dieses Lenkrad, weil es nicht nur mit PC und PS3 kompatibel ist, sondern auch mit der XBox 360 (deswegen auch Forza Horizon). Mal ganz davon abgesehen, dass dieses Lenkrad schon seit langer Zeit ein Traum von mir war, den ich mir jetzt einfach mal erfüllt habe.
Heute morgen um 11:00 Uhr kam die Versandbestätigung, also dürfte das Lenkrad morgen oder spätestens übermorgen bei mir sein. Dann folgt die Tage ein großer Bericht mit Bilden und einem Ersteindruck.

MfG Druzil

Gemischtes Gameüse 20

Nachtrag zu Themen aus dem letzten Gameüse
XCOM: Enemy Unknown habe ich mir doch schon recht früh gekauft und ich finde es auch richtig gut. Trotzdem fehlt mit im Moment die Motivation weiter zu spielen und ich weiß nicht warum. Ich bin noch ziemlich am Anfang, ich glaube bei der Mission am Bahnhof (oder U-Bahn?), aber irgendwie kam mal wieder etwas dazwischen. Ich werde auf jeden Fall noch weiter spielen, muss nur mal die Zeit dazu finden. Ich glaube viel mehr brauchte ich über XCOM nicht zu schreiben. Gibt im Netz ja genug Tests, Podcasts und Lobpreisungen auf das Spiel.
CS:GO ist definitiv ein echtes CS! Ich hatte bisher wieder so viele meiner alten CS Momente. „Verdammt wie konnte der mich schon sehen?“, „Wie zum Gier macht der das?“ und „Alter! Ich jage dem ein komplettes Magazin rein und der hat noch Zeit sich umzudrehen und knallt mich dann mit der ersten Kugel ab! Ja ne, is klar!!!“. Ja, ich würde sagen… es IST Counter Strike. ;)
In GW2 habe ich mittlerweile meinen Bogen. Das Karma kam dann doch schneller zusammen, als ich gedacht hatte. Auch meine anderen Waffen sind mittlerweile alle auf status „exotisch“.
Spec Ops The Line habe ich immer noch nicht weiter gespielt.
Der Kindle Paperwhite ist bestellt und soll am 11.12.2012 geliefert werden. Das passende Case dazu kam aber schon die letzten Tage. ^^

So, jetzt aber weiter mit aktuellen Sachen

Mark Of The Ninja
Was für ein geniales Spiel und wer hätte gedacht, dass ein Stealth-Game als Sidescroller funktioniert? MotN zeigt das es geht. Es macht richtig Spaß sich an Wachen vorbei zu schleichen, sie hinterrücks und lautlos zu beseitigen oder mit den verschiedenen Gadgets zu experimentieren. Mein Favorit sind dabei die Käfer(?), die einen Feind zwar nicht lautlos, aber rückstandslos eliminieren. Sehr motierend ist auch, dass man um so mehr Punkte bekommt, je weniger Gegner man tötet. Nach jedem Level gibt es eine Zusammenfassung. Man sieht wieviel Gegner man getötet hat, wieviele einen entdeckt oder zumindest ein Geräusch gehört haben und wieviele nicht mal wissen, dass man in ihrer Nähe war. Dabei wir jeder Gegner, jeder Hund usw. als Figur in eine Reihe gestellt und entsprechend markiert. Ich hatte Level dabei, da waren mehr durchgestrichene rote (getötete) Gegner dort zu sehen, als normale oder welche mit Fragezeichen dran (entdeckt). Aber eigentlich spiele ich schon so, dass ich so wenig wie möglich Gegner töte. Um das zu schaffen muss man ablenken, aufschrecken usw. Also schleichen und timing alleine reichen nicht, man muss schon oft echt überlegen, wie man die bestimmte Stellen am cleversten angeht und welche Gadgets man einsetzt bzw. welche man in das Level mit hinein nimmt. Man kann nämlich nicht alles mitschleppen, was man freischaltet. Schafft man ein Level komplett ohne zu töten, gibt es sogar noch mal einen fetten Bonus. Je mehr Punkte man in den Level macht, um so mehr Embleme bekommt man. Hat man die höchste Punkteanforderung geschafft, bekommt man 3 Stück davon. Mit diesen Emblemen wiederum schaltet man seine Gadgets und Fertigkeiten frei.
Von technischer Seite her ist das Spiel echt gut. Die Steuerung ist super präzise, vor allem wenn man weiß, wie die Figur an Abgründen, Schrägen usw. reagiert. Ein wenig einarbeiten muss man sich da schon. Es ist aber halt auch komplexer als ein Super Meat Boy. Die Grafik ist ok. Nett gezeichnete Hintergründe in angenehmen Comic-Stil. Wer Shank gespielt hat, weiß wie es aussieht. Das ist ja schließlich von den selben Machern.
Das Spiel ist auf deutsch verfügbar, die Sprachausgabe ist allerdings nur in englisch. Kann ich bei solch kleinen Projekten verstehen, dass die nicht noch eine Ton-Lokalisierung bezahlen wollen. Was anderes wäre es wenn man ein riesiges open World spiel machen würde, wo man weiß, dass es sich hier zu Lande wie geschnitten Brot verkaufen wird und man es auch im fünften Teil der Serie nicht schafft, eine professionelle und gute deutsche Synchro einzubauen. *zu Rockstar guck*
Fazit: Kaufen! Pflicht! (zumindest wenn man auf Plattformer und Stealth-Spiele steht)

Race 07
Race 07 hat uns wieder. Es ist halt nach wie vor eine tolle Rennsimulation. Die Grafik ist immer noch annehmbar, die Steuerung ist präzise, das ForceFeedback knackig und nachvollziehbar und der Onlinemodus ist, wie wir leider jetzt erst richtig feststellten, der Hammer.
Alles fing irgendwie damit an, dass wir in unserem Forum die Leute darauf aufmerksam machten, dass es Race 07 für nur noch 3€ in Steam zu kaufen gibt und dass sie es sich am besten für unsere LAN holen sollten. Danny stolperte dann über die Website WEISSBIEBUDE.DE, die unter anderem auch sieben Race 07 Server betreiben. Das ist aber nicht mal das Erstaunlichte daran. Diese Seite hat eine Community aufgebaut, die gemischt ist aus richtig guten bis mittelmäßigen Fahrern. Wichtig ist den Leuten, dass es fair zugeht. Absichtliches Rammen und schlechtes Benehmen ist verboten und kann zu bann führen. Dementsprechend ist der Umgang auf den Servern. Sehr erfrischend, dass es so etwas bei einem Onlinespiel noch gibt.
Der eigentliche Clou ist aber, dass man auf die Server nur drauf kommt, wenn man auf der Website angemeldet ist und dort eine bestimmte Auto-Mod runterläd und installiert, die es tatsächlich nur bei der Weissbierbude gibt. Das tolle daran ist, dass jede gezeitete Runde auf einem der Weißbierbuden-Server dokumentiert wird. Man kann sich dann anschauen, wieviel Runden man gefahren ist und wieviel Kilometer man insgesamt abgespult hat. Es gibt eine Wochentabelle über die aktivsten Fahrer, man kann in seiner Statistik nachsehen, mit welchem Fahrzeug man auf welche Strecke wieviel Runden und Kilometer gefahren hat. Zusätzlich kann man auf einer Übersichtskarte auf der Website live Qualis und Rennen auf den Servern mitverfolgen. Mit aktuellen Zeiten, Sektoren usw.
Um sicher zu gehen, dass man alle Strecken und Fahrzeuge hat, die auf der WBB benötigt werden, gibt es einen Auto-Updater. Dieser überprüft was in Race 07 installiert ist und läd dann das runter was fehlt. Das klappt richtig gut, nur die Installation des Updaters selbst ist etwas tricky.
Jeden Dienstag gibt es ab 20:00 Uhr ein Event mit immer anderen Fahrzeugen und Strecken. Da wird eine halbe Stunde Training, eine halbe Stunde Qualifying und eine Stunde Rennen gefahren. Manchmal auch 3/4 Stunde Training und nur 1/4 Stunde Quali, je nach Strecke. Das Event läuft auf mindestens zwei Server wo jeweils ca. 20-24 Leute drauf fahren (Server 1 ist wohl immer komplett im TeamSpeak). Es macht einfach so dermaßen Laune mit 20 Leuten ein Rennen zu fahren, wo alle nach dem Start, in der ersten Kurve, drauf achten niemanden abzuschießen. Und wenn es doch passiert wird sich entschuldigt und man kann sich zu 95% sicher sein, das es wirklich keine Absicht war. Man beglückwünscht sich nach dem Rennen zu Siegen, guten Plätzen, für tolle Fights und Stoßstange-an-Stoßstange Aktionen, die teilweise Rundenlang gehen und niemand wird dabei ins Kiesbett gestoßen. SO macht online Rennen richtig Spaß.
Ein Wehrmutstropfen hat die Weissbierbude allerdings dann doch. Da so viele verschiedene Strecken, Klassen und Fahrzeuge auf den Server drauf sind, sollte man nach möglichkeit alle AddOns haben. Das ganze kostet einen dann um die 30€ inkl. Race 07. Dafür bekommt man aber auch ein riesiges Fahrzeug und Streckenpaket und eine der besten Rennsimulationen. Und wenn ich Simulation schreibe, dann meine ich nicht so pseudo Sims wie Forza, GT oder Shift, sondern wirklich eine Simulation. Lenkrad ist eigentlich Pflicht.
Wer also Race 07 vielleicht schon hat, ein Lenkrad besitzt und gerne mal online gegen faire und disziplinierte Gegner fahren möchte, der kommt auf die Weissbierbude und vielleicht sieht man sich des abends auf den Servern. Ich bin jedenfalls regelmäßig dort anzutreffen, worunter andere Spiele im Moment etwas zu leiden haben.

MfG Druzil

Gemischtes Gameüse 19

Guild Wars 2
Es ist jetzt schon einige Tage her, da war es so weit… mein Charakter in GW2 wurde Level 80 und erreichte damit das Maximallevel.

Level 80! YAY!!!

Es ist eigentlich immer ein tolles Gefühl in einem MMO Maxlevel zu erreichen. Diesmal war es aber nicht ganz so wie sonst, was vor allem daran liegen dürfte, dass das Leveln in GW2 irgendwie schon zu schnell geht. Man kann sich aber auch nicht wirklich Zeit lassen. Egal was man macht, man bekommt immer haufenweise XP. Kombiniert damit, das man Geld und Karma eher spärlich bekommt, führt das dazu, dass man auf Level 80 ankommt und einem jede Menge Zahlungsmittel fehlen, für das ganzen Zeug was man sich gerne kaufen würde. So habe ich z.B. den Rassenbogen der Norn als MEINEN Bogen auserkoren. Das Ding gefällt mir richtig gut. Ich schaue also mit Maximallevel auf den Preis von 63.000 Karma und muss dann mit Erschrecken feststellen, dass ich gerade mal 32.000 Karma in 80 Leveln gesammlt habe.

Der von mir favorisierte Wolfsrudel-Langbogen der Norn.

Was heißt das jetzt also? Genau! Ich muss Karma farmen gehen. Gut, das macht man sinnvollerweise mit Events und glücklicherweise ist das Karma abhängig davon, welches Level man hat. So bekomme ich in Gebieten mittlerer Levelstufe 243 Karma pro abgeschlossenem Event. In den Level 80 Gebieten sind es mit gut 300 auch nicht viel mehr. Vor allem wenn man bedenkt, wie langwierig da einige sind. Ich kann also weiter durch die Welt ziehen, die noch fehlenden Gebiete erkunden (und komplettieren) und während dessen jedes Event mitnehmen, was ich finde. Also ist das Farmen nicht zu vergleichen mit dem Farmen in anderen MMOs, wo ich dann wirklich stundelang stumpf einen Mob nach dem anderen killen muss.

Counter-Strike: Global Offensive
In einem Anfall von „Ach, das kostet doch nur 14€ auf Steam“ hab ich mir CS:GO gekauft. Erst war ich ja noch etwas skeptisch, ob das wirklich was für mich ist, aber nach ca. 10 Spielstunden muss ich sagen, dass das mal wieder ein richig guter oldschool Shooter ist, der mir doch mehr Spaß macht als ich gedacht hätte. Sogar GW2 hat die letzten Tage darunter gelitten.
Es fühlt sich alles an wie früher, als CS noch eine Mod für Half Life 1 war. Ich habe das aber eigentlich nie viel gespielt, da ich eher der Quake 3 Typ war. Auch CS:Source konnte mich nicht einfangen. Genau genommen habe ich das nur mal auf ner LAN zum Spaß angeworfen und nach 10 Minuten wieder ausgemacht (war halt bei HL2 dabei). CS:GO hat es jetzt als erster Serienteil geschafft, dass ich richtig Spaß an dem Spiel habe. Könnte auch daran liegen, das es doch recht hübsch aussieht. Die Modelle sind saucool gemacht… ok, Dusk, Aztec und Vertigo sind immer noch Dreckskarten, aber dafür ist ja Italy dabei. Zusammen mit Train und Office ist das für mich genug Mapauswahl für ein 14€ Spiel und ich bin überzeugt davon, dass Valve noch weitere Karten nachschieben wird… für lau versteht sich. Dazu kommen noch die zwei „neuen“ Modi, die auch recht lustig sind. Und Valve hat einen echten Serverbrowser eingebaut, auch wenn der etwas seltsam als „Community Server“ bezeichnet wird und deswegen von mir nicht sofort gefunden wurde.
Sehr schade finde ich aber, dass Valve das Cross-Plattform-Gaming doch gestrichen hat. Das hätte bestimmt lustig werden können.

Spec Ops: The Line
Das Spiel gab es neulich mal für 5 Pfund in einem englischen Download Store. Das Gute dabei war, dass man den Key direkt in Steam aktivieren konnte. Da hab ich natürlich zugeschlagen. Bisher habe ich es aber nur mal kurz angespielt, doch was ich gesehen habe, hat mir schon gut gefallen. Die Grafik ist natürlich nicht highend, aber trotzdem sehr stimmig. Von der Farbgebung her erinnert mich das etwas an Uncharted. Bin mal gespannt, ob mich die Story und die Entscheidungen auch so beeindrucken können, wie das von vielen anderen immer geschildert wird.

XCOM: Enemy Unknown
Ich habe ja schon öfter erwähnt, das ich Strategie inkompatibel bin. Das betrifft vor allem Echtezeit-Strategie. Bei Rundenstrategie habe ich aber noch Hoffnung und so habe ich die Tage mal die XCOM Demo angespielt. Mal ganz davon abgesehen, dass ich das Setting total klasse finde, haben mich die beiden Missionen in der Demo richtig angesprochen. Ich glaube da wird es demnächst mal wieder Zeit für ein Battle: Druzil gegen die mächtigen Strategiespiele. ^^ Aber erst, wenn ich es mal irgendwo günstig bekommen kann.

Kindle Paperwhite
Huch, das ist ja gar kein Game(üse). Egal!
Immer wieder mal habe ich mir die Kindles bei Amazon.de angesehen, wenn ich auf der Website unterwegs war. Gereizt haben mich die Teile schon. Problem: Bei uns ist es abends recht dunkel im Wohnzimmer und ich kann meine Frau nicht dazu bewegen die , wie sie gerne sagt, Festbeleuchtung anzumachen. Somit fiel Buchlesen auf dem Sofa eigentlich immer aus. Da nutzt mir auch der beste eBook Reader nichst, wenn er nicht beleuchtet ist. Eine Tasche mit Lampe fand ich als Lösung auch doof.
Jetzt gibt es aber Abhilfe. Amazon bringt im Dezember den Kindle Paperwhite raus und dieser hat ein beleuchtetes Display. Dabei scheint er aber nicht nach außen, sondern nach innen auf das eInk Panal. Dadurch lässt es sich angeblich immer noch wie echtes Papier lesen, aber jetzt halt auch im dunkeln. Und so habe ich beschlossen mir Anfang Dezember ein solches Gerät zu kaufen und zu testen. Zur Not habe ich ja immer noch die 14 Tage Rückgaberecht.
Ein Bericht dazu wird es dann natürlich hier auf meinem Blog geben.

Kindle Paperwhite

MfG Druzil

Iiyama ProLite E2473HDS

Fast genau zwei Jahre ist es jetzt her, daß ich mir einen neuen Monitor zugelegt habe. Trotzdem habe ich mir am Freitag schon wieder einen neuen gekauft. Allerdings musste der ein paar wichtige Kriterien erfüllen und das waren folgende:
– 24″
– 16:9
– Gute Farbwiedergabe
– Mattes Display
– LED
– HDMI
– DVI
– VGA wäre ein Bonus
– VESA Bohrungen
– Internes Netzteil
– Kein Summen, brummen oder fiepen
– Nach Möglichkeit keinen Klavierlack

Diese Kriterien erfüllt der Iiyama ProLite E2473HDS folgendermaßen:

24″ und 16:9:
Ich wollte einen richtigen Full HD Monitor, damit ich auch mal die XBox360 oder die PS3 ohne großes Auflösung-Rumgefummel an den Monitor anschließen kann. Und weil ich ja vom letzten Kauf noch weiß, daß ein 22″ 16:9 Monitor ein niedrigeres Bild hätte, musste der Monitor natürlich einen Stufe größer werden. Mit meinem erst im September neu gekauften PC ist die Auflösung auch kein Problem. Ich kann Crysis in 1080p mit höchsten Details flüssig spielen.

Farbwiedergabe:
Vor zwei Jahren habe ich geglaubt, ich würde mich an die blassen und doch recht verfälschten Farben meines BenQ irgendwann gewöhnen. Tatsächlich ist dieser Effekt selbst nach zwei Jahren noch nicht eingetreten. Eher das Gegenteil ist der Fall. Es störte mich irgendwie immer mehr. Der Iiyama hat mich nach dem ersten Anschließen gleich voll überzeugt. Er hat tolle, satte Farben und da wäre sogar noch Platz zum nachjustieren. Die Helligkeit ist auch richtig gut. Ich musste sie sogar von 100 auf 80% runterdrehen. Mit dem Bild bin ich also voll zufrieden.

Mattes Display:
Hat er! ^^ Naja, was gibt es dazu schon zu sagen? Der eine mag die hochglanz Displays, der andere nicht. Ich gehöre einfach zu denen, die diese hochglänzenden Displays und die damit verbundenen Spiegelungen nicht leiden können. Das ist reine Geschmacksache.

LED:
LED Monitore sind günstig wie nie. Sie sind stromsparender und ich glaube die Ausleuchtung ist homogener. Vielleicht ist das aber auch modellabhängig (oder schlichtweg einfach nur Einbildung ;) ). Ich dachte mir jedenfalls, wenn schon einen neuen Monitor, dann einen mit der neusten Technik. Die Ausleuchtung ist auch wirklich sehr gleichmäßig. Nur am unteren, linken und rechten Rand sind minimale Lichthöfe zu sehen, wenn man ein komplett schwarzes Bild auf dem Monitor darstellen lässt. Ansonsten bin ich auch in diesem Punkt sehr zufrieden.

HDMI, DVI und VGA:
Wenn schon 16:9 damit ich die Konsolen anschließen kann, dann bitte auch mit HDMI Anschlüssen, damit ich nicht mehr ständig meinen Monitor abstecken muss. Den PC wollte ich eh weiter per DVI betreiben. Hier konnte der Iiyama richtig auftrumpfen. Nicht nur, daß er noch einen VGA Anschluss besitzt (wodurch ich sogar auch mal wieder die PS2 über meine VGA Box anschließen könnte) und über den von mir geforderten DVI Anschluss verfügt, er hat auch noch gleich zwei HDMI Anschlüsse. So könnte ich sogar irgendwann den PC über HDMI anschließen und hätte immer noch einen frei. Aber das ist noch nicht alles. Um das Anschließen einer Konsole noch leichter zu machen, ist einer der HDMI Anschlüsse (und ein Köpfhörer Ausgang) sogar an der Seite des Monitors angebracht. Das ist absolut genial und war einer der Hauptgründe, warum ich mich für den Iiyama entschieden habe.

VESA Bohrungen:
Nachdem ich mir vor kurzem erst eine Monitorhalterung gekauft habe (Neo-Flex von Ergotron), weil ich den Monitor bei Rennspielen gerne näher zu mir ranziehen wollte, war eine VESA Aufnahme absolut Pflicht. Egal wie gut der Monitor bei der Suche gewesen ist, ohne VESA fiel er sofort durch. Davon waren so ziemlich alle Samsung Monitore betroffen, die ich mir angesehen habe. Der Iiyama hat sie, also alles gut.

Internes Netzteil:
Da meine ganzen Kabel in einem recht gut gefüllten Kabelkanal an der Unterseite des Schreibtischs verlegt sind, habe ich dort kein Platz um ein externes Netzteil unterzubringen. Deswegen musste der Monitor ein internes Netzteil haben. Wegen diesem Kriterium fielen zwei Monitore durchs Raster, die ansonsten wirklich in der engeren Wahl gelandet wären. Aber da ich keine Lust hatte noch mal Umbauten an meinem Schreibtisch durchzuführen, war das ein Kriterium, was ich auf keinen Fall außer Acht lassen konnte.

Kein Summen, brummen oder fiepen:
Wenn ein Monitor leichte Geräusche macht, wenn man mit dem Ohr nah dran geht, ist für mich kein Problem. Er sollte nur nicht auffällig penetrant brummen oder fiepen. So etwas kann einem sehr schnell richtig auf die Nerven gehen, ist aber ein Problem was man öfter bei Monitoren mit eingebautem Netzteil hat. Der Iiyama schlägt sich auch hier richtig gut. Wenn man bei absoluter Stille sein Ohr an die Lüftungsschlitze drückt, kann man ein ganz leichtes Surren hören. Das ist aber absolut minimal und wirklich kaum zu hören.

Nach Möglichkeit keinen Klavierlack:
Das ist das Kriterium, bei dem ich am ehesten nachgeben konnte. Aktuell gibt es kaum Monitore, die kein Klavierlack haben. Um so erfreulicher ist es, daß der Iiyama nur einen Klavierlack-Rand um das Display rum hat. Auf der Rückseite ist er aus matten Kunsstoff gefertigt. Damit kann ich gut leben.

Noch ein Wort zum normalen Standfuß:
Auf seinen Fuß gesteckt macht der Monitor einen eher wackeligen Eindruck. Er schwank doch recht stark bei Erschütterungen vor und zurück. Vor allem wenn man wie ich Rennspiele mit einem guten ForceFeedback Lenkrad spielt, kann das stören. In diesem Fall würde ich aber eh dazu raten, sich die Anschaffung einer alternativen Monitorhalterung zu überlegen, da viele großen Monitore unter diesem Manko zu leiden haben.

Nachdem der Monitor die ganzen Forderungen erfüllt, ist also alles toll? Eigentlich ja. Trotzdem habe ich ihn einmal umgetauscht. Der erste hatte leider einen toten Pixel ziemlich genau in der Mitte des Bildes und damit sehr auffällig und störend. Bei Alternate hat man ihn mir trotz Ladenkauf (kein Fernabsatz) umgetauscht, mir allerdings auch gesagt, daß ich den zweiten nicht noch mal wegen Pixelfehler umtauschen könnte, weil alle Monitore in Deutschland wohl der Pixelklasse 2 unterliegen, was bedeutet, daß eine geringe Anzahl Pixelfehler kein eigentlicher Umtauschgrund ist. Ich erinnerte mich zurück an meinen ersten Iiyama vor zwei Jahren (den ich damals wieder zurück gab), der einen ständig grün leuchtenden Pixel hatte. Da kamen mir doch Zweifel, ob ich mit dem kleinen schwarzen Pixel nicht vielleicht doch besser leben sollte. Glücklicherweise habe ich mich dann doch dazu entscheiden es zu versuchen und habe dann auch einen bekommen der keine Pixelfehler hat.
Nach dem Umtausch bin ich jetzt mit dem Monitor voll zufrieden. Ich werde die Tage noch mal die XBox dran hängen und schauen ob da auch alles reibungslos klappt und was die integrierten Boxen taugen (die man von außer überhaupt nicht sieht), die den Ton des HDMI Kabels ausgeben können. Alternativ gibt es aber noch einen Audio Ausgang, den ich an meine Boxen anschließen könnte.

Jetzt sollten eigentlich noch ein paar Bilder folgen, doch leider musste ich eben feststellen, daß die Bilder, die ich mit meinem HTC Desire gemacht habe, alle recht schlecht geworden sind. Ich werde morgen mal ein paar mit meiner Digicam machen und diese dann hier im Artikel nachreichen.

MfG Druzil

HTC Desire

Auch ich hab den Schritt vom normalen Handy zum Smartphone gewagt.
Der Handyvertrag unseres Firmen-Handys war abgelauften (schon letztes Jahr ^^) und da wir keinen sinnvollen Ersatz für unser altes Gerät gefunden haben, habe ich mich mal umgesehen, was ich für mich privat so nehmen könnte. Erst überlegte ich mir das Sony Ericsson X10 mini pro zu kaufen. Dann gingen die Überlegungen über zum HTC Wildfire. Als ich dann im T-Punkt das Wildfire und das Desire direkt nebeneinander liegen sah dachte ich mir, daß Desire ist ja nicht viel größer, hat aber deutliche Vorteile durch stärkeren Prozessor und größeres Display für Navigation. Auch das Desire HD wurde in die Überlegungen einbezogen, aber auch schnell wieder verworfen, weil es noch mal ein ganzes Stück größer ist als das normale Desire, von den ich sagen muss, das ist die absolute Schmerzgrenze was die Größe angeht. So bestellte ich mit also das HTC Desire und wenn der Preis von unserem Mobilfunk- und Freisprecheinrichtugen-Einbau-Typ stimmt, hat es mich gerade mal 69€ gekostet (das wird sich zeigen wenn die nächste Rechnung der Telekom kommt).
Nach über 2 Wochen kam das gute Stück dann endlich an und ist somit seit 5 Tagen in meinem Besitz. Zeit also ein Ersteindruck zu schreiben. Vorher muss ich aber erst noch Sothi danken, durch dessen Artikel zu den APN Einstellungen ich absolut keine Probleme hatte, das Desire mit dem mobilen Internet zu verbinden.
Meinen Mobil-Anbieter habe ich in diesem Zuge auch gewechselt. Bei Congstar kann man nicht einfach eine Internet Flat zu seiner PrePaid Karte dazu buchen. Man muss einen Vertrag abschließen und bekommt eine neue Nummer, weil Congstar nicht in der Lage ist hausintern eine Nummer von einem Konto auf ein anderes zu schieben. Da ich bei Fonic aber nicht nur jederzeit meine mobile Internet Flat abbestellen und ganz normal meine PrePaid Karte weiter benutzen kann und ich sogar für den selben Preis statt 200MB (congstar) 500MB im schnellen HSDPA Standard bekomme, dazu das O² Netz angeblich auch sehr gut ausgebaut ist, fiel mir der Wechsel nicht sehr schwer. Auch wenn ich ehrlich sagen muss, ich wäre lieber im D1 Netz geblieben, weil das bei uns hier in Gießen doch nach wie vor die beste Abdeckung hat.
So! Jetzt aber zum Desire.

Zu Anfangs erst mal die beiden Dinge, die mir nicht gefallen.
1. Der Akku ist (wie bei jedem Smartphone) echt für die Füße. Das Gerät hält bei einigermaßen normaler Nutzung keinen Tag durch. Bei starker Nutung hält er nur wenige Stunden. Allerdings sollen die Akkus eh erst nach bis zu 10 Ladungen ihre volle Kapazität erreichen. Trotzdem frage ich mich warum die Hersteller nicht größere und bessere Akkus einbauen? Und warum gibt es keine alternativen Akkus, wie man sie für DigiCams auch bekommt? Ich habe mir jetzt noch eine Docking-Station dazu bestellt, wo ich das Gerät parken kann wenn ich es nicht benutze. Damit dürfte ich über die Runden kommen.
2. Wer bitte kommt auf die schwachsinnige Idee, eine Kontaktliste nach Vornamen zu sortieren und nicht mal die Möglichkeit einzubauen, dies auf eine Sortierung nach Nachnamen umstellen zu können? Schon war die erste App zum bezahlen fällig.

Diese zwei Punkte sind aber nur meckern auf hohem Niveau, denn das Gerät ist ansonsten einfach nur genial. Das System ist dank 1GHz Prozessor angenehm schnell und das Display ist richtig gut, auch wenn die neueren Geräte nur noch S-LCD Bildschirme verbaut haben und nicht wie die früheren Geräte AMOLED. Die Farben sind trotzdem toll und die Helligkeit kann man ordentlich hochstellen. Die Bedienung funktioniert wurderbar, man gewöht sich auch sehr schnell an die Bildschirmtastatur. Bei dieser habe ich erst mal die automatische Rechtschreibung und die Wortvorschläge deaktiviert, weil ich damit mehr Fehler eingebaut habe, als wenn ich ganz normal tippe.
In das System muss man sich erst etwas einarbeiten, aber ich liebe es die Freiheit zu haben, mit meinem Gerät machen zu können was ich will und nicht was mir Apple… ups… HTC vorschreibt. ^^
Ich werde jetzt nicht näher auf das Gerät an sich eingehen. Wer davon mehr wissen will, dem empfehle ich Sothis HTC Desire Testvideo, in dem er das Gerät sehr gut erklärt und das mir stark bei meiner Kaufentscheidung geholfen hat.

Nach wie vor verbringe ich viel Zeit im Android Market und schaue was es so an brauchbaren Apps gibt. Viele Sachen sind einfach Mist, viele schlecht umgesetzt aber viele sind auch richtig gut. Wenn Interesse an einem App-Artikel besteht, lasst es mich in den Kommentaren wissen. Dann werde ich die Tage noch einen Beitrag machen, in dem ich genauer auf die von mir benutzten Apps eingehe und dazu noch eventuelle Fragen bzgl. Apps beantworte.

Als Fazit kann ich sagen, daß ich den Kauf bisher nicht bereut habe und ich trotz des schlechten Akkus voll begeistert von meinem neuen Handy bin. (ich werde auch weiterhin so dazu sagen) Vor allem nachdem ich heute die Navigation testen konnte und diese wirklich super funktioniert.

MfG Druzil

Call Of Duty: Black Ops und neue Hardware

Vor 3 Wochen musste ich meine Spiele Festplatte ersetzen, weil diese seltsame Kratzgeräusche von sich gab. Und da ich schon dabei war, hab ich mir auch gleich noch Windows 7 gekauft. So weit so toll. Leider liefen einige Spiele unter Win7 nicht mehr so, wie sie es unter WinXP getan haben. Zumindest mit meiner Hardware Konstellation. F1 2010 ruckelte im MP unerträglich und bei Bad Company 2 hatte ich plötzlich einen Ping von 300-700.
In einem Anfall von „das will ich jetzt unbedingt zocken“ hab ich mir vorletzte Woche auch noch einen Steam Key für die deutsche Version von CoD7 gekauft. Doch auch dies konnte ich nicht richtig spielen. Selbst auf den minimalsten Einstellungen und einer Auflösung von 800×600 ruckelte es immer wieder mal… und zwar immer dann wenn ein Gegner in Sicht kam.
Mehr oder weniger schweren Herzens musste ich also mal wieder bei Alternate vorbei schauen und mir neue Hardware kaufen. Und so bin ich jetzt stolzer Besitzer eines Intel i5 760, 8GB Ram und einer Gigabyte GTX460OC Grafikkarte. Dazu gleich noch eine 1TB HDD, die meine alte 160GB System, Daten und Musik HDD ersetzt hat. Beim Einbau aber der nächste Schock. Seit wann ist auf den Mainboards anstatt dem alten 4poligen (zweiten) Stromanschluß ein 8poliger drauf??? Kurz bei der Technik Hotline von Alternate angerufen und er bestätigte mir, was ich mir schon dachte: ich brauchte auch noch ein neues Netzteil. Also schnell wieder zu Alternate gefahren und ein neues 650 Watt Netzteil von Antec gekauft. nachdem ich alles zusammengebaut hatte, „freute“ ich mich schon auf das Installieren. Aber Murphy hat nun mal recht und natürlich lief gar nichts. Das Mainboard piepste beim Einschalten heftig, aber sonst tat sich nichts. Selbst nachdem ich alles abmontiert hatte und nur noch MB, CPU und RAM zusammen laufen lies ging nichts. Ich suchte mir die Hotline Telefonnummer von Gigabyte heraus und hatte auch schon kurze Zeit später einen freundlichen Herren am Apparat. Ich erklärte ihm mein Problem und er meinte sofort „Stecken Sie mal den RAM von den blauen Steckplätzen auf die weißen um, dann geht es“. Sollte es wirklich so einfach sein? Ich bedankte mich und probierte es aus. Natürlich hatte der gute Mann recht, immerhin sollte er ja Ahnung haben, wenn er bei der Hotline arbeitet. Danach lief alles weitere reibungslos und schon nach kurzer Zeit hatte ich ein neu aufgesetztes, sauberes Windows 7 mit all meinen Treibern und wichtigen Programmen. Dazu noch die Spiele, die ich aktuell am zocken bin. Endlich konnte ich loslegen und CoD7 in voller Grafikpracht spielen. Dazu noch F1 2010 und DiRT2 in vollen Details mit 4x AA und DX11 ausprobiert. Kein Ruckeln und durchschnittlich ~40-60 FPS. Super! Und vor allem ist DiRT2 ist in DX11 wirklich eine Wucht. Jetzt konnte ich mich auch endlich an den Singleplayer von CoD7 machen… weshalb ich jetzt auch endlich zu diesem Thema komme.

F1 2010 Benchmark-Ergebnis

DiRT2 benchmark-Ergebnis

Das Spiel fängt schon klasse an. Nicht diese Hauruck-wir-veranstalten-am-Flughafen-ein-Massaker-unter-Ziviliste-Kacke wie in Modern Warfare 2, aber auch nicht weniger beklemment. Das große Plus von Black Ops ist defintiv, daß man in erste Linie nur einen Charakter spielt. Auch wenn man in 2-3 Missionen einen kleinen Abstecker mit anderen Charakteren macht, bleibt man die meiste Zeit doch bei Alex Mason. Dadurch ist es Treyarch gelungen, die Story wesentlich besser und überschaubarer zu präsentieren, als im Modern Warfare 1 (MW2 war in der Beziehung ja eh eine Katastrophe). Man hat eine viel bessere Bindung an den Charakter den man spielt, weil man nicht nach jeder dritten Mission einen neuen Protagonisten aufs Auge gedrückt bekommt. Die Story an sich ist das typische Modern Warfare/Tom Clancy Gedöns von Russen, CIA, dem kleinen Soldaten und viel Verwirrspiel. Trotzdem ist die Story gut und vor allem CoD-typisch wieder packend in Szene gesetzt. Natürlich ändert sich an der üblichen Spielmechanik nichts und man kämpft sich wieder durch eine Art Ballerbude. Wer damit aber kein Problem hat, bekommt wieder einen fulminanten Shooter, der sogar zum Ende hin immer besser wird.

Schleichteinsätze sind auch wieder mit von der Partie

Über den Multiplayer braucht man bei CoD seit Modern Warfare 1 ja eigentlich nicht viele Worte verlieren. Aber auch hier hat Treyarch etwas umgebaut und bringt mit einer neuen, virtuellen Währung und den damit finanzierbaren Wettspielen neuen Wind in den MP der Serie. An vielen Stellen wurde überflüssiges Zeug aus MW2 rausgeworfen und durch wenige, aber dafür sinnvollere Dinge, ersetzt. Was mich am meisten freut: „Martyrium“ wurde endlich gestrichen! Dafür wurde aber dieses lästige „Last Stand“ in eine der Grundklassen gepackt, wodurch es jetzt von vielen Leuten benutzt wird, was aber deutlich weniger nervig ist. Auch toll finde ich, daß die meisten der (meiner Meinung nach ziemlich guten) Maps sich überhaupt nicht zum snipern eignen. Nur auf ein, maximal zwei Maps kann man die Sniper einigermaßen sinnvoll benutzen. Ich persönlich finde das klasse. Kann mir aber vorstellen, daß das ganze Camper-Gesindel damit nicht zufrieden ist. Die dritte positive Umstellung ist zwar minimal, aber in seiner Wirkung im Spiel ziemlich stark spührbar. In MW1, 2 und WaW bekam man Abschüsse aus Aschussserien-Belohnungen auf die Abschusserien angerechnet. Hatte man also nach 5 Kills einen Luftschlag und tötete mit diesem 2 weitere Gegner, hatte man sofort den Heli freigeschaltet. Das ist jetzt nicht mehr so, da Kills aus Abschussserien nicht mehr angerechnet werden. Das macht sich dadurch bemerkbar, daß deutlich weniger hohe Abschusserien-Belohnungen ausgelöst werden. Dafür kommen mehr kleinere zum Einsatz, was aber weit weniger nervend ist. Im Gegenteil! Die kleinen, ferngesteuerten Autos mit Sprengladungen sind richtig witzig. Ich finde die sogar lustig, wenn ich damit gekillt werde und vorher noch verzweifelt versuche das Ding abzuschießen.
Abschließend würde ich einfach mal sagen: Black Ops ist sowohl im SP als auch im MP für mich der beste Teil der Serie. Einziger Wehrmutstropfen ist, daß es zwar dedizierte Server gibt, diese aber, wie in Bad Company 2, über exklusive Serveranbieter realisiert werden. Damit ist einer Mod und Map Community wieder ein Riegel vorgeschoben (kostenpflichtige Mappacks lassen grüßen) und einen LAN Modus gibt es auch nicht.

MfG Druzil

PS: Wer noch ganz schnell ist, kann sich aktuell im Windows Live Marketplace Viva Piñata für schlappe 0,99€ kaufen. Für den Preis eigentlich schon ein Pflichtkauf, weil es echt Laune macht.