Neue Hardware braucht das Land!

Oder zumindest ich.

Vor über zwei Jahren habe ich mir mit dem Fanatec Porsche GT2 Wheel ein sehr kostspieliges aber auch gutes Lenkrad gekauft.
Doch leider wurde das Vergnügen immer wieder durch diverse Mängel getrübt, die aber immer absolut zufriedenstellend vom Fanatec Support gelöst wurde, sogar noch, als das Lenkrad schon ca. 2 Wochen aus der Garantiezeit heraus war.
Da gab es immer wiederkehrende Probleme mit den Nähten des Alcantara, da gab es einen Aussetzer der Elektronik und es gab den einen Knopf eines Austausch-(Neu-!!!)Geräts, bei dem im Inneren irgendwas abgebrochen war, was den Knopf blockierte.
Doch trotz alles Probleme ist es eigentlich ein gutes Lenkrad, was noch dazu echt toll aussieht. Aber wie das so ist, mit der Zeit nutzt sich das Vertrauen irgendwie ab und so werde ich versuchen, das letzte Neugerät zu verkaufen, welches ich von Fanatec im Austausch bekommen habe.

Da man aber ohne ein Lenkrad bekanntlich nicht ernsthaft Rennsims fahren kann (schon gar nicht im Multiplayer), musste was neues her.
Die erste kurze Überlegung war, auf einen anderen Hersteller umzusteigen. Diesen Gedanken habe ich aber auch schnell wieder verworfen. Ein Logitech Lenkrad möchte ich eh nicht mehr haben. Dafür waren mir bei denen über Jahre hinweg die Treiber einfach zu schlecht. Bliebe als einzige bezahlbare Alternative noch Thrustmaster. Da kostet aber das T500 auch richtig viel Geld und ich muss die Pedale dazu kaufen (gibt es halt nur im Bundle), die ich aber gar nicht möchte, weil ich mit den Fanatec ClubSport Pedals V2 absolut zufrieden bin und mir eh keine Pedale mehr ohne LoadCell unter den Schreibtisch kommen.
Also doch wieder Fanatec. Sind ja eigentlich auch gute Lenkräder und vielleicht hatte ich mit dem GT2 einfach nur Pech.

Die Wahl fiel dann auf das Fanatec CSR Wheel. Die Auswahl war aber auch nicht all zu groß. Neben dem CSR und den beiden Porsche Wheels, gibt es nur noch das CSW (Clubsport Wheel V2 Servo), welches aber astronomisch teuer ist (ca. 500€ die Base und da ist noch kein Rim dabei! ^^).

Das CSR habe ich also vor rund zwei Wochen bestellt und es wurde auch echt fix geliefert.
Beim Auspacken merkt man schnell, dass dort viel aus der Porsche Reihe benutzt wird. Das Zubehör-Päckchen wird so 1:1 auch den Porsche Wheels beigelegt, der Korpus der Wheelbase ist 1:1 der von den Porsche Lenkrädern (in anderer Lackierung), nur das eigentlich Rim und die „Innereien“ sind anders. Das hat natürlich den Vorteil, dass ich die TableClamp weiter benutzen kann (wo meine H-Schaltung dran hängt) und das alle Kabelanschlüsse 1:1 da sind, wo sie voher auch waren.

Das CSR Ist genau wie das Porsche GT2 Wheel nicht nur PC und PS3 kompatibel, sondern kann auch an der XBox360 betrieben werden. Eine PS4 Unterstützung soll eventuell bald kommen, für die XBox One wird es nach jetzigem Erkenntnisstand wohl neue Lenkräder geben.

Im Gegensatz zum GT2 ist der Lenkkranz des CSR nicht komplett mit Alcantara überzogen. Lediglich die kleinen Einlässe auf der Seite sind mit Alcantara bestückt. Ansonsten ist das Lenkrad aus Kunsstoff, was sich aber ganz gut anfühl. Im Großen und Ganzen macht es am Lenkkranz einen weniger hochwertigeren Eindruck als das GT2, dafür sieht die Metallplatte im Rim und die verbauten Knöpfe aber besser aus und fühlen sich vor allem wertiger an. Einzige der „Analogstick“ (der glaube faktisch nur ein Digitalkreuz ist) fühlt sich anfangs etwas wabbelig an. Dafür hat er aber beim herunterdrücken noch einen Button, wie man das von den Konsolen-Gamepads gewohnt ist.
Man könnte auch einfach sagen, das Porsche GT2 Wheel ist mehr so das Serienfahrzeug-Lenkrad, das CSR eher eins aus dem Rennsport. Aussehen: Geschmacksache. Ich finde beide toll.

Aber wie heißt es beim Fußball so schön „wichtig ist aufm Platz“, oder in dem Fall „auf der Strecke“.
Vom GT2/GT3 zum CSR hat Fanatec da echt noch mal nen Schritt weiter gemacht, was das ForceFeedback und generell das Fahrgefühl angeht. Mein GT2 war ja schon gut, aber das hier ist noch mal nen Tick besser, genauer, präziser.
Die Schaltwippen sind um Welten besser. Wo das GT2 nur zwei Knöpfe hatte, auf die man ein paar Paddles draufschrauben konnte, hat das CSR richtige Paddles, die einen schön „weiten“ Weg haben und dabei ein sattes Schaltgeräusch machen.
Auch sehr gut ist, dass alle Knöpfe im oberen Bereich des Lenkrads verbaut sind. Weniger gut ist, dass einige etwas zu weit in der Mitte sitzen. So muss man etwas die Hand strecken muss, um wärend der Fahrt dran zu kommen. Aber gut, beim GT2 musste ich eine Hand komplett vom Lenker nehmen, da zwei Tasten und das Steuerkreuz unten in der mittleren Speiche verbaut waren.

Ich habe 200€ für das Lenkrad bezahlt und denke, dass ich einen Teil davon durch den Verkauf des GT2 wieder rein bekomme. Nach zwei Wochen, in denen ich wieder viel ProjectCARS und Assetto Corsa gefahren bin, kann ich durchaus sagen, der Kauf hat sich für mich gelohnt.
Und wer weiß, vielleicht gibt es in Zukunft auch ab und an mal wieder ein paar Rennvideos auf meinem Youtube Kanal zu sehen.

Advertisements

Gemischtes Gameüse 28

Ich muss mal dringend wieder zu einem großen Rumdumschlag ansetzen. Mein letztes Gameüse ist schon wieder viel zu lange her und so hat sich wieder ein Haufen Zeug angesammelt.
Z.B. habe ich es endlich mal geschafft Assassin’s Creed 2 durchzuspielen. Der Rest des Spiels hat mich auch wieder echt begeistert. Ich habe es gerne gespielt und freue mich doch auch auf die anderen Teile. Ich müsste vielleicht mit AC genau so ein „ich zieh die Serie durch“ Projekt starten, wie damals™ mit Ratchet & Clank.
Komisch eigentlich, dass ich mich so oft „zwingen“ muss ein Spiel weiter zu spielen, ich dann aber wieder voll begeistert und versunken in dem Spiel bin, wenn ich es dann endlich mal mache. Geht das anderen eigentlich genau so?
Assassin’s Creed Brotherhood teilt ebenfalls dieses Schicksal. Angefangen, fünf Stunden gespielt und jetzt schon seit Wochen nicht mehr, obwohl es echt Spaß gemacht hat.

Dann gab es ein paar Käufe aus Steam und den Humble Bundles. Dabei fielen aus dem Humble Bundle auch wieder ein paar Spiele an, die ich eigentlich gar nicht haben wollte, die jetzt aber trotzdem in meiner Bibliothek rumliegen, weil sie sonst keiner wollte. Das wären aus dem Codemasters Bundle, welches ich mir wegen DiRT Showdown gekauft habe Operation Flashpoint: Dragon Rising, Operation Flashpoint: Red River und Rise of the Argonauts. Ansonsten waren da noch Overlord + Raising Hell, Overlord 2 und DiRT3 drin, die ich aber alle drei schon hatte.
Da ist es echt schade, dass bei den Humble Bundles von großen Publishern bzw. Entwicklern die Spiele in so große Pakete gepackt werden. Sonst hätte ich diese hier bzw. in meinem Freundeskreis verteilen können.

Dann gab es wieder die üblichen Steam käufe, wo man günstig Spiele kauft nur um sie dann gar nicht oder nur kurz anzuspielen. Hier mal ne kleine Auflistung mit kurzer Anmerkung:

Rush – Kurz angespielt, ganz ok.
Toki Tori – Nicht gespielt, weil schon auf der Wii.
Trackmania Valley – Kurz angespielt, offroad kann Trackmania nicht.
Puzzle Quest: Galactrix – Kurz angespielt, Puzzle Quest fand ich stimmiger.
To the Moon – Nicht gespielt, werde ich aber noch.
Joe Danger 2: The Movie – Kurz angespielt, Simpelspielchen mit Steuerung aus der Hölle.
BIT.TRIP Presents… Runner2: Future Legend of Rhythm Alien – Kurz angespielt, trotz bescheuertem Namen ganz witzig für zwischendurch.
Forced – Kurz angespielt, was für unsere LAN.

Pinball FX2 fällt nicht in diese Kategorie, da ich es immer wieder mal anmache und ein paar Runden spiele. Wie man das halt mit einem Flipper so macht. Im Steam Wintersale gab es wieder Tische im Angebot, wovon ich mir dann mal die neuen StarWars Tische und den extrem günstigen Mrs. Splosion Man Tisch (79 Cent) gekauft habe.

Trials Evolution Gold habe ich ja schon auf der XBox360 und jetzt doch noch mal bei Steam gekauft, weil ich dachte bei der Gold-Version wären die DLCs dabei die es auf der XBox gibt, was aber leider nicht der Fall ist. Trotzdem habe ich es dann am PC nochmal durchgespielt (bis auf die Horror-Strecken), weil es einfach ein so geiles Spiel ist. Da freue ich mich schon auf Trials Fusion, welches dieses Jahr rauskommen soll. Allerdings werde ich bei diesem erst mal die Tests abwarten, weil die meinen es als Vollpreisspiel rausbringen zu müssen. Da muss sich erst zeigen, ob der höhere Preis dann gerechtfertigt ist.

Brothers – A Tale of Two Sons war auch so ein Wintersale Kauf, den ich dann aber doch gleich in einem Rutsch durchgespielt habe (dauert ja nicht lange). Echt ein nettes Spiel, was auch noch hübsch aussieht.
Das ist mein großes Problem mit den meisten Indi-Titeln. Sie sehen einfach scheiße aus. Ja, es muss nicht immer Battlefield Grafik sein, aber so ein bischen was fürs Auge will man dann in der heutigen Zeit doch schon haben. Denn auch das gehört für mich zu einem guten Spiel dazu.

Dann gab es mal wieder neue Hardware. Nachdem mein Junior sich einen komplett neuen PC gegönnt hat, habe ich mir die selbe Grafikkarte gekauft. Eine EVGA GeForce GTX 760 SuperClocked mit ACX Coller und 2048 MB RAM. Damit kann ich jetzt Battelfield 4 locker in hohen Einstellungen ruckelfrei zocken.
Das schöne daran ist aber, dass es zur GraKa auch noch Assassin’s Creed 4 und Splinter Cell Blacklist kostenlos dazu gab. Da sage ich doch nicht nein. ;)

Und wo ich gerade bei Battlefield 4 war. Aus dem Spontankauf entwickelte sich dann wirklich wieder ein echter Dauerbrenner. Mittlerweile bin ich Level 77 und wenn wir abends mit 4-5 Leuten auf einen Server gehen, dann sieht es meist so aus, dass wir den Server dominieren. Mittlerweile steigt sogar meine K/D in richtung „plus“. Anfangs habe ich ja wirklich wenig getroffen (hatte etwas Probleme mich an das veränderte Gefühl zu gewöhnen) und auf hardcore Servern gehe ich meist, dank Sniperschwemme, immer noch mit „minus“ runter. Aber auf den normalen ist es in der Regel so, dass ich gut „plus“ mache. Und so wird auch mein Profil langsam vorzeigbar.

Der neuste und doch ein alter Rennen ist DayZ. Diesmal in der standalone Version. Bisher war ProjectCARS mein einziges ealry access Spiel. Doch nachdem ich mal wieder in ein paar Let’s Play Together (diesmal von Sarazar) reingeschaut hatte, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe es mir schon in dieser frühen Alpha-Phase gekauft. Und da ich nicht der einzige bei uns bin, ziehen wir jetzt wieder in einer kleinen Gruppe durch Chernarus und versuchen trotz aller Gefahren zu überleben und das beste Loot zusammen zu bekommen.
Eventuell gibt es dazu demnächst noch mal einen ausführlichen Bericht.

Dann zum Abschluss noch einen kleinen Hinweis, weil ich das beim letzten Gameüse nur angeschnitten und danach gar nicht mehr so richtig publik gemacht habe. Das Weihnachtsspezial auf Sothis Spielwiese ist jetzt ja schon eine Weile her, aber ich will trotzdem noch mal darauf aufmerksam machen, dass ich wie (fast) immer auch dieses Jahr wieder dabei war. Diesmal habe ich sogar im dazugehörigen Podcast als Gast mitgewirkt. Das ist also die Gelegenheit mich auch mal zu hören (wer auch immer das möchte!? ;) :D )

Das war es jetzt erst mal wieder. Und ich beschließe den Beitrag, wie schon so oft, mit der Bemerkung, dass ich mich in Zukunft wieder bemühen werde, öfter zu schreiben und dem Blog etwas mehr Leben einzuhauchen.

MfG Druzil

Gemischtes Gameüse 27

Rayman Legends
Als ich das Spiel neulich sehr günstig auf einer Key-Seite gesehen habe, musste ich einfach zuschlagen. Ich wollte ja eigentlich auch nur kurz reinschauen, doch das Spiel ist tatsächlich derartig gut, dass ich GTA 5 dafür liegen lies. Die Steuerung, das wichtigste in einem Jump & Run, ist super präzise, die Grafik ist traumhaft schön und die Soundkulisse ist super. Alleine schon die Musiklevel, allen voran die Mariachi-Version von Eye Of The Tiger, sind derartig abwechslungsreich, dass man sie immer wieder spielen möchte. Die Level sind total abwechslungsreich und es gibt in jedem Level jede Menge Zeug zu entdecken und sammeln, womit man immer mehr Level, Charaktere usw. freischaltet.
Einzig die in einigen Level anwesende Fliege(?) Murfy ist auf nicht-WiiU Plattformen nicht so gelungen. Die Fliege kann in den Level bestimmte Objekte beeinflussen. So kann sie feuerfallen ausmachen, Türen öffnen oder Gegner kitzeln, damit man diese umhauen kann. Auf der WiiU kann das ein zweiter Spieler auf dem Touchpad machen. Auf allen anderen Plattformen muss man dazu einfach nur einen Knopf drücken, was nicht nur völlig uninspiriert rüber kommt, sondern in manchen Level auch zu wahren Verrenkungen am Gamepad führt.
Ein weiterer Kritikpunkt wäre, dass für meinen Geschmack der Anteil an Level mit Zeitdruck zu groß ist. Ich mag es in J&Rs eigentlich, wenn ich mein Tempo selbst bestimmen kann. Hier muss ich oft durch die Level hetzen, verfolgt von einer Feuerwand oder weil das Level zusammenbricht und habe immer wieder das Gefühl etwas verpasst zu haben, was oftmals dann auch so ist. Das heißt aber nicht, dass diese Level keinen Spaß machen. Im Gegenteil, sind sie oft wirklich genial inszeniert. Es ist einfach nur das Gefühl gehetzt zu werden, was mich etwas stört.
Das wars aber auch im großen und ganzen mit Kritik. Ansonsten ist das Spiel einfach nur genial und bietet neben dem normalen Spiel noch das wahrscheinlich genialste Minispiel, was die Spielewelt je gesehen hat… Kung Foot! Diese Mischung aus Brawler und Fußball ist so genial. Wenn man sich zwei gegen zwei auf die Mütze haut und Tore macht, dabei jolt und jubelt, springt und flucht… das ist einfach nur ein heiden Spaß.
Jump & Run Fans kommen an diesem Spiele eigentlich nicht vorbei. Für mich ein Anwärter auf mein Spiel des Jahres.

Battlefield 4
Tja, so geht das bei mir. Am einen Tag schwöre ich noch, dass mir ein BF4 einfach zu früh kommt und es mir viel zu sehr nach BF3.5 aussieht, eine Woche später habe ich mir schon einen Key dafür besorgt und eine weitere Woche später sogar Premium gekauft.
Tatsache ist aber, dass ein gewisser Gruppenzwang so etwas halt schon mal bewirken kann. Und so ballern wir uns im Moment wieder mit 3-5 Spielern durch die Schlachtfelder.
Im Großen und Ganzen bin ich mit BF4 auch ganz zufrieden. Es gibt einige Verbesserungen, aber auch Dinge, die man sich hätte schenken können. Zu Letzterem gehört für mich das Commander. Der spielt jetzt sein eigenes Spiel und wenn er keine Lust mehr hat, muss er vom Server runter. Einen fliegenden Wechsel zwischen „ich kämpfe mal mit“ und „ich schau auf der Karte und gebe Befehle“ gibt es nicht mehr.
Dann wurden viele Freischaltungen in sogenannte Battlepacks verfrachtet, die man über Levelaufstiege bekommt oder wenn man genug Kills mit einer Waffe gemacht hat. Störend finde ich eigentlich nur letztere, weil man oft nicht weiß, wie lange man noch braucht um Aufsatz XY freizuschalten. So schaltet man z.B. bei den Sturmgewehren mit 160 Kills das letzte Item der festen Reihenfolge frei und bekommt dann alle weiteren 50 Kills ein Battlepack. Was dort drin ist, ist reiner Zufall und so kann es passieren, dass man den begehrten Aufsatz erst mit der maximalen Zahl von 510 Kills bekommt, oder aber doch schon mit dem ersten Battlepack bei 210 Kills. Der eigentliche Sinn hinter den Battlepacks ist mir natürlich klar. EA hatte vor diese Packs gegen Echtgeld zu verkaufen. Um so mehr wundert es mich, dass diese Kaufoption zu Release plötzlich verworfen wurde. Die Battlepacks blieben aber im Spiel.
Ganz gut sind aber die Battlepacks beim Levelaufstieg. Diese enthalten Waffentarnungen, Portaits fürs Battlelog, XP-Boosts usw. Letzte können 25, 50, 100 und 200% stark sein und beziehen sich auf alles. Also nicht nur das Charakterlevel, sondern auch die Klassen und sogar die Kills. Außerdem sind in diesen Battlepacks auch zufällige Aufsätze für zufällige Waffen drin. So hat man in der Theorie irgendwann alle Aufsätze für eine Waffe freigeschaltet, die man nie benutzt hat. Es dürfte aber gefühlt ein Menschenleben dauern, bis man alle Aufsätze für alle 82 Waffen auf diese Art freigeschaltet hat.
Der größte Aufreger für mich ist aber das abschalten der Minimap im Hardcore-Modus. Das nimmt dem Spiel in diesem „Modus“ alles an taktischer Tiefe. Das man kein 3D-Spotting hat, ist man ja schon aus BF3 gewohnt, aber das jetzt sogar Dinge wie das T-UGS, die neuen „Bewegungsmelderkugeln“, der Umfaldscann in Fahrzeugen usw. keinen Sinn mehr machen, weil man keinerlei Anzeigen dafür hat, ist einfach ein riesen Schwachsinn.
Das und die wiederliche Sniperschwemme auf den Hardcore-Servern, ist der Grund, warum ich wieder dazu übergegangen bin auf normalen (auch „softcore“ genannten) Servern zu spielen und ich war überrascht, wie gut das doch wieder klappt. Nur das man mit Fahrzeugen Infanteristen so schlecht down bekommt, ist etwas nervig.
Aber BF4 macht auf der anderen Seite auch viele Dinge richtig. So wurde die Gruppengröße auf 5 angehoben, was in meinen Augen das Teamspiel fördert und für uns schon alleine deswegen gut ist, weil wir oft 5 Leute sind und uns dann in BF3 auf 2 Squads verteilen mussten. Die Commo Rose, das 3D-Spotting und das Markieren von Angriffszielen funktioniert endlich so wie es Sinn macht. Am eigentlichen Spielgefühl wurde auch etwas gefeilt, wodurch es sich meiner Meinung nach wieder etwas mehr wie Bad Company 2 anfühlt.
BF4 fühlt sich nicht an wie ein Kartenpaket für BF3, aber ein evolutionärer Sprung, wie der von BF2 auf BF3 ist es definitiv nicht.
Achja… den Singleplayer kann man eigentlich getrost vergessen. Der ist genau so uninspiriert, wie der in BF3. Aber man schaltet dadurch sechs Waffen für den MP frei. Also einmal schnell auf leicht „durchrushen“, das letzte Kapitel drei mal spielen, wegen der drei „verschiedenen Enden“, für die es drei verschiedene Waffen gibt und dann abhaken.

Pinball FX 2
Neulich gab es im Humble Bundle ein Paket mit vielen Tischen für Pinball FX 2. Eigenltich habe ich da ja schon viele auf der XBox 360, aber da waren doch noch einige dabei, die ich noch nicht habe und so war es dann einfach günstiger das komplette Humble Bundle Paket zu kaufen und die Tische dann halt auf dem PC (Steam) zu zocken. Der Vorteil bei diesem Spiel ist ja, dass das Grundprogramm kostenlos ist.
Die Tische selbst habe ich noch gar nicht ausprobiert. Aber jetzt im Weihnachtsurlaub habe ich sicher Zeit dafür mal die ein oder andere Silberkugel über die Tische zu jagen.

Grafikkarte
Die Zeit war mal wieder reif den PC ein wenig aufzurüsten, da BF4 nicht in hohen Grafikeinstellungen spielbar war. So habe ich also meine alte Gigabyte GTX 460 OC in den Ruhestand geschickt und mir eine EVGA GTX 760 SuperClocked mit ACX Cooler gekauft. Diese ist schön leise und ist durch die werkseitige Übertaktung eine der leistungsstärksten GTX 760 auf dem Markt.
Die Installation war natürlich kein Problem. Treiber runter, Karte einbauen und den selben (weil aktuellsten) Treiber wieder drauf. Jetzt zocke ich BF4 in hohen Einstellungen und bin locker für das gerüstet, was Konsolenspieler „next-gen“ nennen. ;)

Wii
Vor kurzem haben wir unser Konsolen-Portfolio ausnahmsweise mal verkleinert. Nachdem mein Sohn sich vor zwei Monaten einen neuen PC gegönnt hat, wollte er jetzt auch den passenden 24″, 1080p Monitor dazu. Zu diesem Zweck hat er die Wii verkauft (es war ja seine), die eh nur noch als Staubfänger im Wohnzimmer stand und sich einen Iiyama E2473HS-GB1 gekauft. Das ist der gleiche Monitor wie ich ihn habe, nur eine neuere Generation.
Kind glücklich, Vater glücklich… alles gut!

Weihnachtsspezial auf Sothis Spielwiese
Auch dieses Jahr veranstaltet Sothi wieder ein Weihnachtsspezial auf seiner Spielwiese. Jede Menge Leute haben dazu ihr Top 5 der Spiele aufgelistet, die sie 2013 gespielt haben. Das sind aber nicht zwangläufig Spiele die 2013 erschienen sind. Es können auch durchaus ältere Spiele dabei sein.
Und weil Sothi und Kawie mittlerweile zusammen einen zweiwöchigen Podcast betreiben, lag die Idee nahe einen Podcast zum Weihnachtsspezial zu machen, bei dem einige der Gastautoren mitwirken.
Am 22.12. geht es mit den ersten Artikeln los, am 23.12. folgt Teil 2 und am 24.12. wird dann der Podcast online gehen, bei dem es um das Thema geht „auf welche Spiele freut ihr euch 2014 besonders“.
Wie die letzten Jahre, bin ich auch dieses Jahr wieder als Gastautor dabei und auch die Teilnahme am Podcast habe ich mir nicht nehmen lassen. Schaut also auf jeden Fall mal vorbei.

Ansonsten wünsche ich allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auf dass wir uns auch nächstes Jahr wieder über viele tolle Spiele freuen dürfen.

Weihnachtliche Grüße
Druzil

Mein E3 Eindruck

Die großen Pressekonferenzen sind gelaufen und die Onlinewelt überschlägt sich mit Berichten, Jubel und Spott.
Natürlich steht auf der diesjährigen E3 das Kampf zwischen Sonys PS4 und Microsofts XBox One im Mittelpunkt und für uns Gamer stellt sich die Frage, welche Konsole wird Ende des Jahres den Weg in unsere Wohnzimmer finden. Die XBone hat dabei im Moment einen echt schweren Stand. Kundengängelung durch Kontenbindung von Spielen, eine Art allways-on (min. alle 24 Std.), Gebrauchtspielverkauf-Sperre, Regionlock, CIA-Spionagetool, auch Kinect 2.0 genannt, welches man nicht deaktivieren kann usw. Sie versuchten davon auf der PK abzulenken, indem sie ihr Versprechen von der vorab XBox One PK wahr machten und Spiele, Spiele und noch mehr Spiele zeigten.
Doof nur das Sony meinte, sie müssten auf all die Negativpunkte der XBone kontern, indem sie mit süffisantem Grinsen auf der Bühne verlauten ließen, die PS4 kann komplett offline betrieben werden, man wird mit seinen (Gebraucht-)Spielen machen können was man will und einen Regionlock wird es auch nicht geben. Allerdings spielt auch Sony nicht ganz mit offenen Karten, denn hintenrum hört man schon wieder, dass auch die PS4 eine Art DRM haben wird. Ich schätze mal, wärend M$ eine generelle Kontenbindung der Spiele in die XBone integriert, also vom System voraussetzt, sagt Sony, sie würden es nicht machen, aber die Publisher können entscheiden so etwas doch einzubauen. Die Möglichkeiten dazu sind in der PS4 wohl genau so vorhanden wie in der XBone. Das ist zwar marketingtechnisch clever, aber auch heuchlerisch.

Aber mal zum Kern der PKs, den Spielen. M$ wollte viele neue Spiele und Marken ankündigen, was sie auch gemacht haben. Doch für mich war das Lineup nicht wirklich überzeugend.
Neben ein paar Multiplattform-Titeln wie The Witcher 3 (für mich bisher das grafisch beeindruckenste Spiel der Messe) oder Battlefield 4, gab es als exklusiv Titel fast nur Spiele, die mich irgenwie gar nicht angesprochen haben. Besonders das groß angekündigte Titanfall sah wie ein üblicher durchschnitticher MP-Shooter aus. Mal ganz davon abgesehen, dass es nicht XBone sondern Microsoft exklusiv ist, weil es auch für Windows erscheinen wird. Quantum Break kann man aktuell noch gar nicht beurteilen, weil es außer einer (wahrscheinlich) Zwischensequenz oder Rendertrailer nichts zu sehen gab, Killer Instinct ist für mich „just another beat’em up“, Ryse ein God of War Klon mit viel zu vielen Quicktime-Elementen und bei Halo interessiert mich die komplette Marke nicht.
Was mir aber etwas Angst macht ist, das Insomniac jetzt exklusiv für die XBone Sunset Overdrive entwickelt. Das Spiel selbst interessiert mich zwar nicht, ist es doch einfach nur ein weiteres Comic-Actionspiel mit Zombies, aber Insomniac sind halt nun mal die Entwickler von Ratchet & Clank. Ich weiß gerade nicht ob die Marke R&C Sony gehört, aber wenn Insomniac einen neuen Teil exklusiv für die XBone rausbringen würde, das wäre schon hart und würde mir echt wehtun. Denn beim aktuellen Informationsstand kommt mir die XBone nicht ins Haus. Uninteressantes Spiele-Linup und Kundengängelung harwareseitig. Und dafür soll man auch noch 500 Öcken auf den Tisch legen? Also 100 € mehr als für die PS4? Sicher nicht!

Die direkte Konkurrenz Sony hat beim Spiele-Linup nicht die Nase vorne. Was das (exklusive) Spiele-Linup angeht sind sie für meinen Geschmack sogar noch schwächer aufgestellt. Da war wirklich kaum was dabei, wo ich sagen könnte, dass es nach mehr Infos vielleicht interessant werden könnte, so wie bei M$s Quantum Break. Eventuell noch dieses The Order 1866. Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Marken wie God of War, Uncharted und hoffentlich… HOFFENTLICH(!!!) Ratchet & Clank keinen neuen Teil auf der PS4 bekommen werden. Die PS3 war bisher die Plattform mit den besseren Exklusivtiteln und ich glaube kaum, dass sich Sony da die Butter vom Brot nehmen lässt.
Aber warum dann eine PS4? Ganz einfach, weil es genug Spiele gibt, die nur für Konsolen rauskommen werden (aber halt für beide). Da schau ich als PC Spieler dann in die Röhre. Und es gibt schon einige sehr interessante Spiele, wie das von Ubisoft angekündigte The Division, was wohl ein Shooter-MMO wird… konsolenexklusiv.
Allerdings wird es wohl wie bei der aktuellen Konsolengeneration eher so werden, dass ich erst mal einige Zeit verstreichen lasse, bevor ich mir eine PS4 kaufe. Dann ist sie günstiger und es gibt genug (gebrauchte, günstige) Spiele (vorausgesetzt die Publisher sind nicht zu agressiv mit dem DRM). Die meisten Games finden ja nach wie vor ihren Weg auf den PC und da bin ich nun mal zu 90% zu Hause.
Ach und was man zur PS4 noch sagen muss ist, dass eines der Argumente, warum die PS3 „angeblich“ besser war als die XBox360, nämlich das kostenlose Onlinezocken, der Vergangenheit angehört. Man kann auf der PS4 nur noch online spielen, wenn man PS+ hat. Was ich gesehen habe, bekommt man dafür aber auch endlich mal einen Spielübergreifenden Chat und man hat ja eh noch den Vorteil, dass man bei PS+ jeden Monat zwei Spiele kostenlos bekommt. Das wiederum ist ebenfalls kein Argument mehr für Sony, denn M$ wird genau dieses kostenlose Spiele rausgeben bei XBox Live gold auch machen. Kurz: Die beiden Services werden fast komplett angeglichen.

Dann war da die PK von EA und die fing an mit Plants vs. Zombies Garden Warfare, was ich ja mal richtig witzig fand. Das ganze soll wohl ein 3rd-Person MP-Shooter werden. Wenn das für kleines Geld rausgehauen wird, könnte ich mir gut vorstellen, dass ich mir das kaufen werde. Ein Kauf im Steam-Deal ist da schon fast sicher.
Danach kam der ganze standard bis langweilig Kram wie Madden-FIFA-Sportgedöns, noch mal Titanfall und Need for Speed. Dann wurden eine MP Schlacht in BF4 gezeigt. Das sieht schon echt lecker aus, aber die Unterschiede zu BF3 sind mir eigentlich zu gering, als dass ich mir das Spiel zu Release kaufen würde. Dazu kommen ja noch zeitexklusive DLCs für XBone und PS4, was darauf hindeutet, dass wieder die selbe Geldmacherei wie in BF3 betrieben wird. Also warte ich wohl bis es eine Complete-Edition gibt und kaufe es eventuell dann. Oder ich warte bis die standard Version richtig billig ist und kaufe es um mal den SP zu zocken, wobei der ja bei BF3 nicht überzeugen konnte. Vielleicht lasse ich es aber auch ganz, weil ja noch ein Titel angekündigt wurde, der mich deutlich feuchter werden lässt als BF4… StarWars Battlefront. Dice wird es entwickeln und ich hoffe einfach mal, sie machen daraus ein richtig geiles BF3/BF4 im StarWars Universum. Das wäre bei mir ein Sofortkauf.
Und dann war da noch die Ankündigung von Mirror’s Edge 2. Und alle so „Yay“. Nur warum? Das Ding hat sich scheiße verkauft ist jetzt aber die große Hoffnung oder was? Ich habe das Spiel nie durchgespielt (obwohl ich es zwei mal versucht habe), doch irgendwie konnte mich das Spiel nie packen. Ich denke das wird mit Teil 2 auch nicht anders und deswgen ist mir die Ankündigung ziemlich egal.

Ubisoft hat für mich spieletechnisch am meisten überzeugt. Mit Watch Dogs, The Division, Trials Fusion, aber auch The Crew haben die echt richtig vielversprechende Spiele gezeigt. Letzteres sieht aus wie ein Auto-MMO, indem man die kompletten USA bereisen kann und mit seiner Crew Städte einnimmt. Da bin ich echt auf weitere Infos gespannt, auch wenn mich die Fahrzeugmodelle (im Gegensatz zur Spielwelt) noch nicht überzeugen konnten. Der Rest war dann das übliche Assassin’s Creed-Splinter Cell-Zeug.

Über die Nintendo Show habe ich mich gar nicht informiert. Ich habe keine WiiU und auch nicht vor mir eine zu kaufen. Und im Endeffekt wurde scheinbar eh nur das übliche standard Zeug gezeigt.

Als PC-Spieler freue ich mich, dass die meisten tollen Spiele multiplattform sind und auch auf dem PC erscheinen werden. So kann ich mir mit dem Kauf der PS4 Zeit lassen. Wenn die XBone auf dem technischen Stand bleibt wie sie aktuell ist, dann kommt mir diese Spy-Hardware niemals ins Haus. Und ich gehe davon aus, dass sich daran nichts ändern wird. Microsoft scheißt ja aktuell eh auf die Wünsche der Kunden, sonst hätte man nie diese dämliche Kackeloberfläche in Windows 8 für Desktop PCs zur Pflicht gemacht.
Jetzt bin ich gespannt ob es noch weitere kleinere Ankündigungen von interessanten Spielen kleiner Publisher und genauere Details zu jetzt bekannten Spielen geben wird oder ob mit den vier großen PKs schon am Tag vorm offiziellen E3 Start alles Pulver verschossen wurde.

MfG Druzil

PS:
Oh, da habe ich gerade doch eine nette Stellungnahme von Microsoft zu ihrem allways-on Schrott gelesen. Die meinen doch allen ernstes: „Wer kein Internet hat, kann sich auch eine Xbox 360 kaufen“.
Ganz ehrlich? Fickt euch ins Knie Microsoft!

Gemischtes Gameüse 23

Gameüsezeit! Und ich lege auch gleich ohne großes Vorwort los. Hat sich eh ziemlich viel angesammelt.

War Thunder
World of Tanks mit Flugzeugen. Das trifft es ganz gut. Oder World of Warplanes von einem anderen Hersteller. Das Spiel hat das übliche F2P Modell, ohne in pay2win auszuarten. Ich habe erst versucht das Spiel mit Gamepad zu spielen, was sich aber als fast unspielbar herausstellte. Dann habe ich auf Maus und Tastatur umgestellt und musste feststellen, dass das um Welten besser funktionierte. Das Spiel ist im zweiten Weltkrieg angesiedelt und setzt auf spannende und spaßige Dogfight. Die Grafik ist überraschend gut, dabei aber nicht sehr hardwarehungrig. Man muss aber schon viel Zeit in das Spiel investieren, wenn man die richtig guten Flugzeuge haben möchte. Ist auch logisch, ist ja schließlich ein „MMO“. Ich denke aber nicht, dass ich viel Zeit in diesem Spiel verbringen werde, denn eigentlich habe ich es mir nur aus Interesse mal angesehen.

Planetside 2
Das habe ich sogar noch vor War Thunder angetestet. Ich glaube das Spiel ist eine richtige Bombe, wenn man sich viel Zeit dafür nimmt und vor allem sich einen aktiven Clan sucht. Dann kann man richtig tolle Schlachten erleben. Natürlich kann man das im Prinziep auch ohne Clan, aber dann fehlt die Koordination und es ist eher unwahrscheinlich, dass man ein gut zusammen arbeitendes random Squad findet. Ich hatte einmal das Glück und hatte an diesem Abend eine Menge Spaß. Sonst konnte ich aber als Gelegenheits-Mitspieler eher nie richtig bei Schlachten mitmachen. Naja, mitmachen schon, aber was die eigene Fraktion gerade plant und wie sie vorgeht, bekommt man nicht wirklich mit. Genau wie bei War Thunder wollte ich vor allem mal in das Spiel reinschnuppern, werde aber wohl kaum so oft spielen, dass es lohnt sich einen Clan zu suchen.

Auto Club Revolution
Und noch ein F2P Spiel, diesmal mit Autos. Sieht ganz nett aus, die Autos fahren sich ganz gut mit Lenkrad, man kommt am Anfang recht flott voran und bekommt schnell 1-2 neue Fahrzeuge, hat genug Geld um immer wieder sein Auto tunen zu können und kann recht schnell in höheren Rennklassen fahren. Das Spiel ist auch echt was für solo Spieler, da man nicht wirklich auf einen Clan angewiesen ist, sondern gut für sich alleine „kämpfen“ kann. Im Endeffekt fahre ich dann aber lieber auf der Weißbierbude Race 07. Diese halb- und möchtergern-Simulationen sind irgendwie nicht mehr so mein Ding. Entweder richtige Sim, oder gleich voll arcade wie Burnout, Trackmania 2 usw. Aber für alle, die bisher mit dem Fahrgefühl der Codemasters Rennspiele zufrieden waren, könnte das hier auch etwas sein.

Dota 2
Für Dota 2 habe ich einen Beta Key bekommen. Ich dachte mir halt „schaust mal rein“, obwohl ich ja nun wirklich nachgewiesen Strategie inkompatibel bin.
In der ersten Runde dauerte es auch keine 5 Minuten, bis mich irgend ein Kiddie aus dem eigenen Team wüst beschimpfte und mir vorschlug ich sollte disconnecten und das Spiel löschen. Fand ich ne gute Idee. Mit solch assozialen Communitys wie denen in den Mobas kann ich irgendwie nichts anfangen.

PS: Ich habe übrigens 10 Beta Keys für Dota 2 zu verschenken. Wer einen haben mag, der schreibt einen entsprechenden Kommentar unter diesen Artikel. Gebt dabei einfach die eMail Adresse im Formularfeld an, an die ich den Key schicken soll.

Hitman: Absolution
Was für ein geiles Spiel! Ich habe es zwar erst acht Stunden gespielt und glaube, ich „muss“ wohl noch weitere acht Stunden reinstecken, aber in dieser Zeit habe ich echt viel Spaß. Ich finde es cool, dass man sich meist relativ frei aussuchen kann, wie man in den Leveln vorgeht. Allerdings ist auch das ein oder andere sehr lineare Level dabei, wo man scheinbar um das Niederballern nicht herum kommt. Das finde ich eher dumm, weil es nicht das ist, weshalb ich Hitman spiele. Level wie der „König von Chinatown“ zeigen, wie es sein muss. Nehme ich den Fugu und vergifte damit eine Suppe, oder doch eher das Koks in der Wohnung? Locke ich den Kerl in eine dunkle Ecke und knalle ihn da einfach ab, sprenge ich seinen Wagen in die Luft wärend er daneben steht oder strecke ich ihn mit einem Scharfschützengewehr nieder?
Die Story finde ich interessant und auch ohne große Vorkenntnis der Vorgänger (ich habe nur Teil 1 durchgespielt), kann man sie durchschauen.
Die Steueurng ist ziemlich überladen, geht aber trotzdem gut von der Hand. Die Grafik ist zwar nicht HighEnd, aber extrem stimmig und detailiert. Die Level sind mit so viel Details gespickt, das ist schon Wahnsinn.
Ich hatte mir den Hitman neulich für 16€ im Steam Deal gekauft und ich bereue keine Minute, die ich es gespielt habe und noch werde.

Awesomenauts
Mein nächster Versuch in die Welt der Mobas klar zu kommen. Diesmal als Sidescroller und mit mehr Action. Gabs mal für ein paar Euronen im Steam Deal und da dachte ich mir, ich könnte es ja mal damit probieren. Doch auch mit diesem Spiel werde ich eindfach nicht warm. Ich glaube ich sollte mich damit abfinden, dass nicht nur RTS, sondern auch Moba nicht mein Genre ist.

Sine Mora
Als ich es im Steam Deal für 2-3€ sah, bekam ich mal wieder Lust auf so einen klassisches sidescrolling Shoom ‚em Up. Es ist auch ein nettes Spiel, aber die ständigen Zwischen- und Scrip-Sequenzen finde ich eher störend, als das sie das klassiche Spielprinziep aufwerten würden. Dafür ist bei Grafik und Steuerung alles im grünen Bereich. Für den Preis ok, aber wenn ich mir meine Spielzeit ansehen, eher ein Griff ins Klo.

Half Life
Ja, der erste. Der Urvater. Nicht HL2, nicht HL Source, sondern richtig HL1. Was damit ist? Ich habs jetzt endlich mal geschafft es durchzuspielen. Zu seiner Zeit war das bestimmt ein richtig tolles Spiel (ich konnte ihm damals nicht viel abgewinnen), aber heute ist das eher Leveldesign aus der Hölle und die Grafik ist auch nicht all zu gut gealtern. Trotzdem habe ich mich mal durchgekämpft. Bei den komischen Alien Level muss es dann eher gequält und gecheatet heißen. Da ging mir das Spiel irgendwie auf die Nüsse und ich wollte es nur noch fertig bekommen.
Naja… jetzt kann ich wenigstens auch sagen, dass ich HL1 durchgespielt habe. Teil 2 habe ich schon angefangen, aber noch nicht all zu weit gespielt.

TrackMania² Canyon
Ich hatte mich lange gegen einen Kauf gestreubt, weil da Ubisoft dahinter stehen. Mit denen hatte ich ja lange ein Problem, wegen ihrem Kopierschutz. Damit meine ich aber nicht den Ubi-Launcher an sich, sondern ihre allways-on Taktik. Von dieser sind sie mittlerweile aber wieder abgerückt, allways-on wurde aus den betroffenen Spielen rausgepatcht und deswegen wird es wohl langsam Zeit, dass ich mein persönliches „Ubisoft Embargo“ fallen lasse. Es folgte der erste bewusste Kauf eines Ubisoft Spieles: TrackMania² Canyon.
Ich fand ja TrackMania schon immer cool. Hatte mal bei einem Gamestar Gewinnspiel TrackMania Sunrise gewonnen und wurde so von der Serie angefixt. Nations Forever habe ich auch recht viel gespielt. Mir gefiel schon immer der Online-Modus. Wo man auf hunderten Server tausende von Strecken vor die Nase gesetzt bekommt, die man noch nie gefahren ist und durch die man sich durchkämpfen muss.
Ubisoft haut dieses Spiel zum Schnäppchenpreis raus, allerdings mit dem Hintergedanken immer wieder mal neue Szenarien nachzuschieben. So ist Trackmania² Stadium schon in der Beta kaufbar. Folgen soll auch jeden Fall noch eines namens Valley. Ich habe aber auch noch irgendwo etwas von einem „Plattform“ gesehen. Kann aber auch sein, dass das nur ein alter Name war.
Canyon jedenfalls bietet nur Strecken in einer Umgebung, die am besten mit dem Grand Canyon zu beschreiben ist. Es sieht schon gut aus, aber das haben die Trackmania Spiele ja eigentlich immer.
Steuerung ist wie eh und je sehr präzise und direkt, was wohl das wichtigste ist bei diesem Spiel. Denn genau wie Trials Evolution geht es eher in Richtung Geschicklichkeitsspiel.
Die ersten drei Stufen habe ich jetzt komplett auf Gold. Auf Stufe 4 (rot) hänge ich jetzt an einer Strecke. Ein ewig langer Sprung bei dem man abbremsen, wieder Gas geben und auch noch extrem gut zielen muss, um eine vernünftige Landung hinzulegen. Aber eines Tages werde ich auch wieder Strecke auf Gold schaffen (silber hab ich geschafft). Hier mal ein Video von jemandem, der es geschafft hat.

War Of The Roses
Für glaube 2,50€ konnte man bei diesem Mittelalter CoD (im Spielmodus Domination aka Herrschaft) nicht viel verkehrt machen.
Das Kämpfen ist noch etwas hakelig, aber das wird ja vielleicht noch. Es erinnert natürlich ein wenig an Chivalry, nur das es dort scheinbar noch großes Kriegsgerät gibt. Allerdings ist dort das Hauen auch eher so *linksklick-linksklick-linksklick*. Hier kommt das Kämpfen etwas taktischer, aber auch schwieriger rüber. Ich bin beim Bogenschützen auf den Geschmack gekommen, auch wenn ich so weniger Punkte mache als an der Front, weil ich nicht so viele Feinde „finishen“ kann. Diese sind sehr brachial (ich schätze mal ein Grund für den „Erfolg“ des Spiels), bringen aber eben auch satt Punkte.

Euro Truck Simulator 2
Ich wollte endlich mal die H-Schaltung von meinem sündhaft teuren Lenkrad ausprobieren und dachte mir, wo kann man das besser, als bei einer gemütlichen LKW-Fahrt über europäische Autobahnen. Habe mir einen Key für 13€ gekauft und war dann erst mal einige Stunden damit beschäftigt Ware quer durch Europa zu kutschieren, Sattelauflieger aufzusatteln und Geld zu machen um mir meinen eigenen LKW kaufen zu können. Danach entsteht so etwas wie ein freies Spiel (oder open-world). Man fährt mit seinem eigenen LKW durch die Lande und nimmt hier und da Aufträge an. Schnell noch im Radi (webstream) kickin‘ country angeworfen und schon fühl man sich wie ein richtiger Trucker. ^^
Zählt man dieses Spiel zu den üblichen „Simulatoren“, ist es definitiv und mit Abstand der beste von allen. Die Grafik ist recht hübsch, die Motorensounds ganz passend und die Steuerung echt nice, wenn man ein Lenkrad hat. Nicht umsonst habe ich schon gut 11 Stunden in dieses Spiel versenkt.

Anno 1404
Wärend dem ganzen Trubel um das neue SimCity habe ich irgendwie mal wieder Lust auf ein Aufbauspiel bekommen. SimCity kam erst mal nicht in Frage, aufgrund des seltsamen Designs und der üblichen Probleme, die ein always-on Kopierschutz so mit sich bringt. Siedler wäre klasse gewesen, aber da habe ich gar nicht dran gedacht und außerdem hat das letzte Siedler ebenfalls noch den always-on Kopierschrott aktiv. Mein erster Gedanke fiel deshalb auf Anno. Ich fand einen Key für 1404 für nur 13€ bei mmoga. Leider habe ich dort nicht noch mal genauer nachgesehen, sonst hätte ich bemerkt, dass es dort auch 2070 für den selben Preis gibt. Aber seis drum.
1404 hab ich jetzt mal bis zur 5. Kampagnen Mission angespielt und es macht schon wieder genau so viel Spaß wie früher. Ein Endlosspiel habe ich auch angefangen, aber maximal eine Stunde gespielt. Die Grafik ist hübsch und ein paar Detailverbesserungen sind mir schon positiv aufgefallen. So sieht man diesmal wieviel Stein, Erz usw. eine Mine noch fördern kann. Das war bei den alten Teilen eher ein Ratespiel. Auch die Kampagne gefällt mir ganz gut, nur die Zwischensequenzen hängen irgendwie immer etwas. Trotzdem finde ich 1404 bisher echt gelungen.

Playstation 4
Viel zur Ankündigung an sich muss ich wohl kaum schreiben. Ich denke da hat jeder schon genug von gelesen oder in Podcasts gehört. Ich selbst fand die Ankündigung recht positiv. Die PS4 wird einfacher zu programmieren. Super für die Entwickler und gut für den Kunden. Die Konsole besinnt sich auf das Wesentliche. Mehr Power für schönere und bessere (?) Spiele.
Und dann war da noch das neue Gamepad, über das ja schon der ein oder andere Shitstorm gefegt ist. Ich finde ja, dass der Controller das Highlight der Präsentation war. Da sind zum einen die Analogsticks, bei denen Sony endlich verstanden hat, dass es extrem dumm ist diese nach außen zu wölben und hat sie deswegen jetzt mit einem Rand versehen, der mehr Halt beim Zocken verspricht. Dann ist da der Share-Button. Ja, mimimi dummes pseudo Facebook, dumme Community Kacke blablub. Fakt ist aber, dass dieser Butten es einem endlich ermöglichen könnte ohne Aufwand Screenshots auf der Konsole zu machen. Für jemanden wie mich, der gerne und viel Screenshots in Spielen macht und das nicht um diese jedem unter die Nase zu halten, sondern um sich einfach selbst daran zu erfreuen, ist das einfach toll. Wie oft habe ich mir bei Konsolenspielen schon gedacht „man, jetzt wünschte ich mir ne Screenshot Taste“? Selbst wenn ich dann den Umweg über eine Website wie der Screenshot Seite von Steam nehmen müsste, wäre das zumindest besser, als gar keine Screenshots machen zu können.
Was mit dem bunten Move-Licht am Controller ist, weiß im Moment ja noch niemand. Aber ich kann auf den ganzen Move, Kinect, Gefuchtelkram ohnehin gut verzichten. Ich finde die Spiele sollten an sich besser und schöner werden. Da langt mir Maus, Tastatur, Gamepad und Lenkrad voll und ganz als Eingabegerät. Ich hoffe nur, dass mein Fanatec GT2 Lenkrad auch PS4 kompatibel sein wird. Aber wenn nicht… egal. Dann fahr ich halt weiterhin nur auf dem PC Simulationen. Wobei GT und Forza ja eh keine richtigen hardcore Simulationen sind.

So, noch mal zur Erinnerung: Weiter oben erwähnte ich Dota2 Beta Keys. 10 Stück gibts zu vergeben. Also schreibt mir, wenn ihr einen haben wollt.

MfG Druzil

Amazon Kindle Paperwhite

Es hat etwas länger gedauert, doch jetzt ist es endlich so weit. Wie versprochenen reiche ich heute meinen Bericht zum Kindle Paperwhite nach. Doch die Verspätung hat auch seine positive Seite. So konnte ich das Gerät ausgiebig testen.

Grundlage
Am Anfang stellten sich mir zwei grundsätzliche Fragen, die erst mal geklärt werden mussten.
1. Wie und wann lese ich?
Ich lese hier und da mal an der Arbeit wenn ich nicht selbst Auto fahren muss, ich lese auf dem Klo und ich lese auf dem Sofa. Doch leider ist es bei uns im Wohnzimmer nicht besonders hell, bedingt dadurch, dass wir das Licht auf der Seite wo die Sofas stehen eigentlich immer aus haben. Dadurch musste ich immer mit dem Lesen aufhören, sobald es dunkel wurde. Viel Zeit blieb da also nicht, besonders im Winter, wenn es draußen früh dunkel wird.
2. Was erwarte ich von einem eBook Reader?
Das letzte was ich möchte ist eine eierlegende Wollmilchsau, die alles kann, vielleicht sogar gut, aber eben nicht perfekt. Ich brauche kein Farbdisplay, weil Bücher schwarz-weiß sind, ich brauche keinen Kopfhöreranschluss, weil ich beim Lesen weder Musik hören, noch mir Bücher vorlesen lassen will (Musik könnte ich mir auch einfach an einem anderen Gerät anmachen). Ich brauche keine Apps, ich möchte mit dem Gerät nicht im Internet surfen und ich brauche auch sonst keinen Quatsch, der sich mit der eInk Technik eines eBook Readers eh nicht umsetzen lässt. Denn genau das ist ein Punkt, der für mich von Anfang an wichtig war. Ich will kein Tablet, sondern einen richtigen eBook Reader und das heißt, ich will ein Gerät mit eInk Display. Ich will ein Gerät, das ich nur und ausschließlich zum lesen benutze und DAS soll es einfach perfekt beherrschen!

Die Auswahl
Ich schaue mir schon lange immer wieder mal eBook Reader an (vor allem die Kindle Geräte) und mich haben diese kleinen Geräte schon immer begeistert, weil ich den Gedanken toll fand, Bücher elektronisch zu lesen, auf einem Display, auf dem es sich „angeblich“ wie auf Papier liest und dazu noch jede Menge Platz sparen zu können, weil man nicht mehr so viele Bücher zu Hause rumstehen hat und auch gleich mehrere mit sich rumtragen kann. Dazu kommt noch, dass neuere Bücher oft in der Kindle Version deutlich günstiger sind, als in „normaler“ Papierform.
Im Endeffekt war aber doch nie der richtige dabei, weil es immer etwas gab, was mich störte.
Der normale Kindle: Komplette Bedienung über ein paar wenige Tasten? Suchen (virtuelle Tastatur!!!), markieren, umblättern usw. alles mit einer Art Joystick? Sicher nicht!
Der Kindle Keyboard: Selbes Problem wie der normale Kindle. Bedienung nur über Tasten. Aber wenigstens wurde die Texteingabe vereinfacht, durch eine komplette hardware Taststur, die man aber eh nicht all zu oft benutzt. Dafür wurde das Gerät um ein ganzes Stück größer und schwerer.
Kindle Touch: Damit ging der Kindle so langsam in die richtige Richtung. Bedienung über Tasten oder Touch-Steuerung. Texteingabe auf der virtuelle Tastatur per Tochscreen. Doch die Tasten an den Seiten zum umblättern fand ich komisch und es gab ja immer noch das eine große Manko, was eben alle bisherigen Kindle Geräte hatten… die fehlende Beleuchtung.
Klar, es gibt ja noch den Kindle Fire, aber da wären wir wieder bei dem Punkt „ich will kein Tablet“ und nichts anderes ist ein Kindle Fire, bei dem die Bezeichnung „Kindle“ eigentlich völlig falsch und irreführend ist.
Letztes Jahr brachte Amazon mit dem Kindle Paperwhite dann endlich ein Gerät auf den Markt, das alle meine bisherigen Kritikpunkte ausgemerzt hatte. Beleuchtetes eInk Display, Steuerung über Touchscreen und keine unnötigen Funktionen. Die Zeit war also gekommen, mir endlich einen eBook Reader zu kaufen und so bestellte ich mir den Kindle Paperwhite in der WLAN Variante ohne 3G für 129 €.

Hier zwei Bilder vom Auspacken:

Erstkontakt
Nach der Bestellung war erst mal gut ein Monat Wartezeit angesagt. Das Gerät war so gebehrt, dass es am Anfang zu starken Lieferverzögerungen kam. Noch schwieriger wurde das Warten, weil ich mir zum Paperwhite die original Hülle dazu bestellt hatte, die aber schon 2-3 Wochen vor dem Kindle ankam.
Anfang Dezember kam dann endlich auch der Kindle und wurde natürlich sofort ausgepackt. Das Gerät fühlt sich toll an. Mit seiner leicht gummierten Rückseite ist es auch ohne Hülle sehr griffig. Der einzige Knopf am ganzen Gerät ist der Ein-/Ausschalter. Desweiteren gibt es noch einen micro USB Anschluss zum Laden und um Daten aufzuspielen. So viel sei schon mal gesagt, man kann auch ohne Probleme DRM freie Bücher auf dem Kindle lesen, die nicht bei Amazon gekauft wurden.
Ich wollte gerade die Schutzfolie vom Display abziehen, auf der man mit einem Pfeil auf den Einschalter hingewiesen wird, als ich an den Einschalter kam und die Folie einfach so verschwand. Ein echt geiler Moment, wenn man merkt, dass die Folie in Wirklichkeit die Darstellung vom Display war.
Das Hochfahren des Kindle dauerte dann etwas länger, aber so oft macht man ihn ja eh nicht komlett aus. Eigentlich nie, es sei denn man lutscht die Batterie mal komplett leer.
Die ersten Berührungen mit dem Touch-Display waren eine leichte Umstellung von meinem Smartphone her. Man muss schon etwas bestimmter oder gezielter auf das Display drücken, damit es reagiert. Das heißt, normale Berührungen werden schon erkannt, aber leichtes Streifen des Displays wird eher mal ignoriert. Ist schwer zu erklären, aber es funktioniert „trotzdem“ wirklich gut.
Die Einrichtung ging leicht von der Hand. Alles ist selbsterklärend und mein Amazon Account war auch schon eingerichtet. Alle Kindle Gräte werden mit dem fertig eingerichteten Account ausgeliefert, über den sie bestellt wurden.
Schnell noch das WLAN eingerichtet und erst mal „Der Erbe„, den zehnten Teil der Handyman Jack Reihe, runtergeladen, den ich ein paar Tage vorher schon bei Amazon gekauft hatte. Das Buch erschien auch sogleich mit schöner Coveransicht auf der Oberfläche. Ein Klick und ich war im Buch.
Achja, ein Ladegerät sucht man übrigens vergebens. Dem Kindle liegt nur ein passendes USB Kabel bei.

Was man da sieht ist keine Display-Schutzfolie sondern wird vom Kindle Display selbst angezeigt.

Das Display
Der erste Eindruck war etwas ernüchternd. Es war mittlerweile etwas dunkler in der Küche geworden, wo ich zum testen saß und die Beleuchtung des Displays war komplett aufgedreht. In diesem Moment, in dem ich sehen konnte, dass das Display leuchtet, war der Eindruck vom Display eher „Nicht wie Papier, aber auch nicht wie ein LCD. Eher irgendwo dazwischen“. Einen Tag später las ich im hellen und war plötzlich total geplättet, als mir auffiel wie das Bild wirklich aussah. Als hätte man ein Stück bedrucktes Papier hinter eine Plexiglasscheibe geschoben. Da musste ich mein Urteil revidieren und würde es folgendermaßen ausdrücken: Ja, es liest sich wie auf Papier, mit leichten abstrichen im Dunkeln, wenn man die Beleuchtung sieht.
Für alle die nicht wissen wie ein eInk Display funktioniert, hier eine kurze und grobe Beschreibung:
Bei einem eInk Display leuchtet in einem Pixel kein Licht, wie bei einem LCD Display, sondern der Pixel besteht aus einer Kugel, die auf einer Seite weiß ist und auf der anderen mit in Tinte schwimmenden Kügelchen gefüllt ist. Je nachdem ob ein Pixel schwarz oder weiß anzeigen soll, wird die Kugel elektronisch ausgerichtet. Ist ein Pixel schwarz, so sieht man praktisch die in Tinte schwimmenden Kügelchen. Das Display benötigt keinen Strom zur Darstellung, außer in dem kurzen Moment, wenn die Kugeln auf dem Display neu ausgerichtet werden. Diesen Umstand ändert der Paperwhite aber, weil er eine permanente Beleuchtung hat, sobald er eingeschaltet ist. Selbst auf der niedrigsten Stufe ist die Beleuchtung nicht komplett aus. Das ist nur der Fall, wenn das Gerät aus bzw. in standby geschaltet wird.
Ein Problem unter dem alle eInk Displays (aktuell noch) leiden, ist das Ghosting. Da wo vorher z.B. zwei (dargestellte) Seiten lang ein Unterstrick zu sehen war, sieht man ihn in der dritten Ansicht vielleicht immer noch leicht, obwohl an dieser Stelle gar kein Unterstrich mehr ist. Um diesem Problem entgegen zu wirken, wird ein eInk Display alle paar „Umblätterungen“ komplett resettet, indem es die nächste Seite erst mal negativ angezeigt (Hintergrund schwarz, Schrift weiß) und erst dann normal darstellt wird. Damit werden die Kugeln immer wieder in Bewegung gebracht und ein sauberes Bild gewährleistet.
Jetzt aber zum eigentlich Highlight des Kindle Paperwhite, der Displaybeleuchtung. Ja, es gibt kritische Stimmen, die bemänglen, dass die Ausleuchutng am unteren Bildrand nicht gleichmäßig ist und ja, diese Leute haben Recht. Dreht man die Beleuchtung voll auf und ist dazu der Raum nicht gut beleuchtet, sieht man deutlich „dunkle Lichthöfe“ am unteren Bildrand. Stellt man die Beleuchtung etwas runter, werden diese aber schwächer. Ich persönlich kann mit diesen Lichthöfen leben. Zum einen habe ich die Beleuchtung nur auf 14 von 24 stehen, wodurch der Lichthof eh nicht so deutlich hervortritt und zum anderen, ohne Beleuchtung, könnte ich abends auf dem Sofa gar nicht erst lesen. Ich habe mittlerweile glaube sieben Bücher auf dem Gerät gelesen und kann ohne Flunkern sagen, dass mir diese Unregelmäßigkeit die wenigste Zeit auch nur aufgefallen wäre.
Was man ebenfalls hier und da mal im Internet liest, sind Beschwerden über das Schriftbild. Diese Meinung teile ich aber nicht. Die Schrift sieht sauber aus und ist jederzeit klar und deutlich lesbar. Vielleicht sieht man es aber auch erst, wenn man die Schrift sehr klein stellt. Es gibt acht verschiedene Schriftgrößen und ich lese mit der viertkleinsten. Selbst eine Schriftgröße kleiner ist noch sehr gut lesbar. Alles darunter ist mir zu klein.
Die Oberfläche des Displays ist übrigens leicht „angeraut“, was einem einen leichten Eindruck von Papier vermittelt.

Bedienung
Durch das Touch-Display lässt sich der Kindle völlig intuitiv bedienen. Anfangs neigt man sogar dazu, zum Umblättern über das Display zu wischen, doch die Sache mit dem Blättern funktioniert etwas anders. Dazu komme ich aber später. Erst mal möchte ich auf die Menüs im allgemeinen eingehen.
Im Hauptmenü bzw. dauf dem Homescreen sieht man schön die Cover der installierten Bücher. Zwei Reihen á drei Bücher. Doch anfangs sieht man nur eine Reihe, da die untere durch „Empfohlene Inhalte“ belegt wird. Diesen Werbequatsch kann man aber leicht ausschalten, indem man oben rechts auf die drei Striche klickt (das Options-DropDown Menü) und dann auswählt: Einstellungen/Geräteoptionen/Persönliche Einstellungen und dort die empfohlenen Inhalte deaktiviert.
Am oberen Rand des Homescreens hat man die Menpüleiste. Links ist der Home-Button, mit dem man jederzeit auf den Homescreen zurück kommt, danaben der Zurück-Pfeil, mit dem man z.B. Menüs schließen kann usw. Danach kommt eine kleine Glühbirne, hinter der sich natürlich die Einstellung der Displaybeleuchtung verbirgt, gefolgt vom Amazon Shop und der Suchfunktion.
Beim lesen ist das komplette Display zur Darstellung des Buches da, doch der Bildschirm ist unsichtbar in ein paar Zonen aufgteilt. Berührt man den oberen Rand (ca. 2,5 cm), dann öffnet sich das Menü, berührt man allerdings die rechte obere Ecke, setzt man ein Lesezeichen (zu erkennen am grafischen Eselsohr). Ungefähr 1,5 cm am linken Bildrand sind zum zurückblättern, wärend der Rest des Bildschirms der Vorblätter-Funktion zugewiesen ist. In diese Zonen „klickt“ man einfach nur. Es wird also nicht wie beim Smartphone durch Wischbewegungen umgeblättert.
Ein ganz schmaler Streifen von ca. 0,5 cm am unteren Bildrand ist dazu da, um die Positionsanzeige umzuschalten. Man kann wählen zwischen aktueller Position (was extrem unaussagekräftig ist) und wahrscheinlich verbleibende Zeit im Kapitel oder im Buch. Die aktuelle Buchseite sieht man nur, wenn man das Menü aufmacht. Warum Amazon das so versteckt verstehe ich nicht so recht. Klar, für den ein oder anderen könnte es verwirrend sein, dass beim Umblättern oft die Seitenzahl nicht weiter geht, aber die meisten dürften schon verstehen, dass eine angezeigte Seite auf dem Kindle nicht einer kompletten Buchseite entspricht und das ganze sogar stark variieren kann, je nachdem wie man Schriftgröße, Zeilen und Randabstand eingestellt hat. Ich persönlich fänd es aber schon gut, wenn man das permanent anzeigen lassen könnte und zwar genau an der Stelle, wo die sinnfreie Positionsanzeige ist.
Das Umblättern geht mit beiden Händen sehr gut, wodurch man nicht gezwungen wird den Kindle auf eine bestimmte Weise zu halten. Wer schon mal einen 1000 Seiten Schinken gelesen hat, der weiß wie man sich da verkrampfen muss, um das Teil einhändig lesen zu können. Mit dem Kindle ist das kein Problem.
Die Beleuchtung ist so aufgebaut, dass das Display angeleuchtet wird und nicht die Augen. Das abstrahlende Licht kommt einer passiven Beleuchtung gleich. Sehr angenehm und vor allem auch im dunkeln nicht anstrengend für die Augen.

Die Hülle
Passend zum Kindle habe ich mir noch die original Hülle in tintenblau bestellt. Diese hat den Vorteil, dass sie den Kindle und somit auch die Beleuchtung, beim Zuklappen aus- bzw. in standby schaltet. Die Hülle ist komplett mit echtem Leder überzogen und die eigentliche Schale ist aus dickem Kunststoff gefertigt. Der Deckel besteht innen aus angenehmem Stoff mit einem unauffälligen Kindle-Schriftzug.
Man muss ziemlich feste drücken, damit das Gerät in seiner Schale Platz nimmt, aber dafür sitzt es danach auch bombenfest. Man hat zu keiner Zeit das Gefühl, man müsse den Kindle festhalten, damit er nicht rausfällt. An der Unterseite ist eine Aussparung, welche den Ein-/Ausschalter und den USB Anschluss freilässt.
Auch an der Geruchsfront gibt es nichts zu meckern. Weder Kunststoff noch Leder stinken. Das ganze ist sehr geruchneutral. Hält man sich die Hülle direkt an die Nase, kann man aber den üblichen, leichten Ledergeruch wahrnehmen.
Natürlich sind 35 € ein ziemlich stolzer Preis und ich denke, dass viele auch mit einer Hülle für 10-15 € glücklich werden. Aber ich finde die Passgenauigkeit einfach so überragend, dass ich mich auf keinen Fall ärgere die original Hülle gekauft zu haben.


So sauber sitzt der Kindle in seiner Hülle.

Ich bin total zufrieden mit dem Kindle Paperwhite. Meine anfängliche Skepsis, ob so ein eBook Reader überhaupt was für mich ist, ob es sich wirklich wie auf Papier liest und ob ich es nicht bereuen würde, wenn ich mir einen Kindle kaufe, ist mittlerweile absoluter Begeisterung gewichen. Ich kann lesen wo immer ich möchte, egal welche Lichtverhältnisse gerade herrschen. Ich habe alle möglichen Bücher auf meinem Gerät oder in der Amazon Cloud (wenn ich sie dort gekauft habe). Man findet viele eBooks kostenlos und DRM frei legal im Internet und viele Neuerscheinungen sind als eBooks oft deutlich günstiger als das Taschenbuch.
Ich habe wieder richtig Spaß am Lesen und lese jetzt so viel wie nie zuvor. Das ist aber kein Patentrezept um jemanden zum lesen zu bringen. Wer nicht gerne liest, wird sich auch vom Kindle nicht umstimmen lassen. Wer aber gerne liest, es leid ist, dass sich stapelweise Bücher zu Hause türmen und einen Faible für Technik hat, der wird mit dem Kindle Paperwhite bestimmt glücklich. Vor allem wenn er bisher das selbe Problem hatte wie ich, dass es an der fehlenden Beleuchtung scheiterte.

MfG Druzil

Gemischtes Gameüse 22

Frohes neues Jahr zusammen! Ich bin mal wieder etwas spät dran, aber ich habe in den letzten Wochen meine Zeit lieber mit zocken als mit schreiben ausgefüllt.
Das Jahr fing bei mir nämlich ähnlich an, wie es aufgehört hatte… mit einer Woche fast Dauerzocken. Dabei habe ich dann auch mal ein paar Dinge fertig gebracht und natürlich auch im Steam Winter Deam bei ein paar Schnäppchen zugeschlagen.

Mark Of The Ninja
Mittlerweile habe ich auch den letzten Abschnitt noch durchgespielt und das Spiel somit endlichmal abgeschlossen. An meiner Meinugn ändert sich nichts. Ein tolles Spiel!

Hell Yeah!
Man sollte nicht unbedingt auf jeden Hype reinspringen, auch nicht wenn die Hälfte der Freundesliste das tut. Dieses Jump&Rum Ballerspiel ist ganz nett, aber mehr auch nicht. Grafik zweckmäßig, der Humor in meinen Augen nur bemüht abgedreht und die Steuerung etwas hakelig. Kann man kaufen, muss man aber nicht. Ich hätte es nicht gebraucht.

Call Of Duty: Black Ops 2
Wie schon bei BO1 wanderte auch BO2 nicht erst für 20€ in meine Spielesammlung. Ich habe mir einen günstigen Key gekauft und bekam genau das, was ich von CoD erwarte, einen netten Schlauchshooter mit erkennbarer Story ^^ und viel Kawumm. Der MP ist eigentlich richtig gut, leidet aber leider an Lags. Im Gegensatz zu vielen anderen finde ich die Karten richtig gelungen. Ja es dauert etwas sich in die Karten einzuspielen, weil sie teilweise ganz schön verwinkelt sind, aber dann machen sie Spaß. Natürlich ist auch wieder die absolut sinnfreie „wir schmeißen 20 Spieler in einen Schuhkarton Map“ dabei (dieses Schiff). Shipment und Nuketown lassen grüßen!

Sniper: Ghost Warrior
Man könnte dieses Spiel als den B-Movie unter den modernen Shootern bezeichnen. An allen Ecken und Ende denkt man sich „schon irgendwie billig“ oder „wie schlecht!“ Aber ich hatte ja (glaube) nur 3€ dafür bezahlt inkl. DLC. Trotzdem habe ich das Ding durchgezockt. Es war dann auch nicht soooo schlecht, dass ich gar keine Lust mehr drauf gehabt hätte. Shooter Fans, die das Spiel noch nicht gespielt habe, können ruhig zuschlagen, wenn es mal wieder irgendwo für 5€ und weniger angeboten wird.
Achja… die Bulletcam, die der Kugel bis zum Einschlag folgt, habe ich nach kurzer Zeit schon ausgeschaltet, weil sie extrem dabei stört zwei bis drei Gegner in schneller Folge wegzusnipern.

Nail’d
Gab es für 2,50€ im Deal. Gleichzeitig auf der GameStar Heft DVD. Damit ich es mit meinem Junior zusammen spielen kann, habe ich es mir auf Steam gekauft und Junior benutzte die Heft DVD. Doch wieder mal beweist der Entwickler seine Unfähigkeit. Wie schon bei Pure ist das Spielen im Netzwerk nicht möglich. Und das liegt nicht an unserem Netzwerk. Das selbe Problem haben wir auch auf der LAN. Man findet einfach keine Spiele. Warum so etwas bei einem Beta Test nicht auffällt und das schon zum zweiten mal, will mir einfach nicht in den Kopf. Ansonst hätte das Spiel nämlich ein richtig cooles LAN-Spiel werden können, weil es schön schnell ist und die Strecke abwechslungsreich und abgedreht sind. Für den Singleplayer fehlt mir irgendwie die Motivation und die Server für den online Multiplayer wurde schon abgeschaltet. ^^

Giana Sisters: Twisted Dreams
Ebenfalls im Steam-Deal gekauft. Ein schönes Jump&Run, mit wirklich toll gestalteten Level, die durch den Dimensionswechel irgendwie etwas besonderes haben. Der Schwierigkeitsgrad ist aber nicht ohne. Ich habe bisher doch schon recht häufig ins Gras gebissen und das ich in einem Level mal alle Diamanten einsammeln werde, kann ich wohl getrost abschreiben. Alleine im ersten Level fehlten mit 50 Stück von glaube 300 oder so. Das die Musik von Chris Hülsbeck beigesteuert wurde ist nicht nur eine gute Marketingstrategie, die Musik gefällt mir auch richtig gut und hat diesen typischen Hülsbeck Charakter.

Alan Wake
Ich konnte mich doch dazu durchringen Alan Wake zu kaufen, als es jetzt wieder für 9€ inkl. aller DLCs zu haben war. Zum Glück muss ich sagen. Was für ein tolles Spiel! Die Atmosphäre ist der Hammer, die Story ist toll, aber zum Ende sehr wirr und die Landschaft ist echt beeindruckent, wenn auch die Grafik aus technischer Sicht nicht mehr ganz taufrisch ist. Die Kämpfe machen anfangs richtig Laune, weil es mal was anderes ist, werden aber zum Schluss hin einfach zu viel. Hier wären etwas kürzere Wege und weniger Kämpfe echt mehr gewesen. Zum Schluss haben die Kämpfe mich eigentlich nur noch genervt. Trotzdem habe ich es durchgespielt, weil ich einfach wissen wollte, wie das Spiel ausgeht. Ich hätte es glaube bei dem Hauptspiel belassen sollen. Das Ende war zwar kein happy end, aber zumindest konnte man sich was darunter vorstellen. Dann habe ich die beiden Episoden „Das Signal“ und „Der Schriftsteller“ gespielt, die die Story fortsetzen, doch leider lassen einen diese beiden Episoden mit mehr Fragen zurück, als sie beantworten. Das ganze wirkt doch sehr unbeendet. Alan Wake droht also das Half Life 2 Schicksal.
Den eigenständigen DLC American Nightmare hab ich nur ganz kurz angespielt. Aber ich hatte da einfach erst mal genug von den immer gleichen Kämpfen. Mal schauen ob ich den irgenwann noch nachhole.

Rage
Ich habe mir Rage noch einmal gekauft. Zu Release habe ich der Versuchung eines günstigen russischen Keys nicht widerstehen können. Doch leider wurde die Deutsche Sprache über Steam für diese Keys noch deaktiviert bevor ich es fertig hatte. Die restlichen zwei Stunden hatte ich dann auf englisch gespielt, mir aber immer geschworen, dass ich es mir noch mal auf deutsch holen werde. Jetzt war es im Steam Deal zu haben und es gibt einen Story DLC dafür, der sich auch ganz interessant anhört. Ich lies also die russische Version vom Steam Support von meinem Account löschen und habe mir für 15€ die deutsche Version inklusive DLC gekauft. Den DLC werde ich demnächst mal angehen und den Missions Coop könnte ich auch mal wieder spielen. Der war auch lustig. Vielleicht spiele ich sogar das ganze Spiel noch mal. Das war ja schon richtig geil.

Ich weiß, es steht immer noch mein Bericht über den Kindle Paperwhite aus. Dieser folgt in ein paar Tagen. Bilder sind schon gemacht und genug gelesen habe ich auch darauf um mir ein Urteil zu bilden. Also bis zum nächsten Mal.

MfG Druzil