DayZ – Erlebnisse der Zombie Apokalypse 1

Einführung
Wie ich schon in meinem letzten gemischten Gameüse schrieb, haben wir uns mit ein paar Leuten DayZ besorgt, eine Mod für ArmA 2.
Für alle die die letzten Wochen unter einem Stein gelebt haben: In DayZ ist man überlebender einer Zombie Apokalypse. Man startet am Strand mit nicht mehr als seinem Hemd am Arsch und muss zusehen, daß man irgendwie überlebt. Mehr gibt es nicht. Keine Quests, keine Ziele, nur das blanke Überleben. Es ist wie das Minecraft unter den Zombiespielen. Man muss Essen und Trinken besorgen, man muss Waffen und Munition sammeln und man muss zusehen, daß man sich Medikamente für den Fall der Fälle besorgt. Das Zeug gibt es aber nur da, wo auch die ganzen Zombies rumlaufen, nämlich in den Städten. Das ganze wird auf Server mit bis zu 60 Mit- bzw. Gegenspielern gespielt.
Das Spiel ist eigentlich nur was für Frustresistente. Stirbt man, ist man permanent tot. Die Leiche bleibt für jeden plünderbar liegen. Wenn man Glück hat, spawnt man mit seinem neuen, komplett unausgerüsteten Charakter in der Nähe und kann sich sein Zeug wieder holen. Spielt man das Spiel alleine, sind die Chancen darauf minimal. Spielt man in einer Gruppe, sieht die Sache schon anders aus. Man hat oft die Oberhand, andere Spieler fürchten und meiden einen. Das ist grundsätzlich nichts was ich anstrebe, doch bei DayZ weiß man eben nie, wie andere Spieler ticken, die man trifft. Manche schreiben im Chat „friendly“ und wenn man bei ihnen ist, bringen sie einen um, nur damit sie einem die Ausrüstung abnehmen können. Dabei ist das Spiel eigentlich viel leichter, wenn man in der Gruppe spielt. Und so ist es besser wenn andere Spieler Angst vor einem haben oder sich einem einfach nur vorsichtig nähern. Es ist gut, wenn die anderen wissen „wenn ich einen von denen erschieße, dann bin ich auch tot.“ Das ganze artet auf den Servern so aus, daß Spieler grundsätzlich auf alles schießen, was sich bewegt und kein Zombie ist. Wenn bei uns einer rechtzeitig „friendly“ schreibt oder über den VoiceChat sagt, dann lassen wir ihn durchaus auch in Ruhe ziehen. Bekommen wir aber keine Antwort, so lassen wir gnadenlos die Waffen sprechen. Und so ist das überleben in DayZ ein sehr interessantes Erlebnis, wo man einfach nie weiß, was passiert und was einen hinter der nächsten Ecke erwartet. Ich werde hier immer wieder mal ein paar Erlebnisse aus dem Spiel niederschreiben.

Das erste mal
Das erste mal in DayZ, am besten noch ohne jemals ArmA 2 gespielt zu haben, ist anstrengend. Man hat keine Ahnung was man machen muss, man weiß nicht wo man hin muss und die Steuerung will auch erst mal gelernt werden. Alleine über die Bedienung des Rucksacks könnte ich eine Doktorarbeit schreiben. Man läuft also fröhlich los und ehe man sich versieht, hat man die ersten Zombies an der Backe kleben und ist kurz drauf auch schon tot. Meine ersten 3 Charaktere starben jeweils in der ersten halben Stunde.
Mit dem vierten Charakter war ich noch keine 100 Meter weit vom Spawn entfernt, als mich ein anderer Spieler mit einem Gewehr bedrohte und meint, ich solle ihm all meine Sachen geben oder er würde mich erschießen. Nachdem ich nach längerer Suchen endlich rausgefunden habe wie der Chat funktioniert, lachte ich ihn aus und sagte ihm, daß ich gerade erst gespawnt war und eine Androhung jemanden auszurauben eigentlich völlig sinnlos ist. Schließlich habe man nach dem Spawn wenigstens ein Verbandpäckchen und eine Schachtel Painkillers, woduch man nach einem Raub eh neu spawnen würde. Er meinte ich hätte Glück und er würde mich noch mal leben lassen. Ich sagte ihm, dass ich denke, er hätte eh keine Munition in seinem Gewehr. Er meinte das würde stimmen und verschwand.
o.O

Mehr Erlebnisse gibt es in folgenden Beiträgen.

MfG Druzil

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2 Kommentare zu “DayZ – Erlebnisse der Zombie Apokalypse 1

  1. Ich sagte ihm, dass ich denke, er hätte eh keine Munition in seinem Gewehr. Er meinte das würde stimmen und verschwand.

    So gut! Ha, ha. Weil sonst hätte er halt einfach geschossen und nicht so ein Wirbel um die Sache gemacht.

    Ja, ich freue mich auf diese Artikel-Reihe. Habe selbst schon mit dem Gedanken gespielt, mir das Spiel zuzulegen. Aber naja, da würde mir eh die Zeit für fehlen.

    Ich freue mich auf die nächsten Erfahrungen, die du machen wirst, und der erste Bericht hat mich schon einmal super gefallen.

    Gruß Twaldigas

  2. Freut mich das es gefällt. Die nächsten Erfahrungen sind auch schon längst gemacht, nur halt noch nicht hier zu Posts verarbeitet. Ursprünglich wollte ich ein Tagebuch schreiben, musste aber feststellen, daß dann z.B. Tag 3 oder 4 so aussehen würde: „Ich loggte mich ein und weil die anderen den Tag nicht konnten, folgte ich der Stromleitung bis zu einer Straße. Dort loggte ich aus“. Wäre wohl nicht so interessant. Deswegen beschränke ich mich auf wenige, aber intensive Erlebnisse. Ich kann schon versprechen, es wird blutig! ;) :D

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