Ratchet & Clank: Tools Of Destruction – Fazit

Ich kam die letzte Zeit kaum zum schreiben und wenn, hatte ich meist keine Lust. Deswegen jetzt noch mein Fazit zu Tools of Destruction (ToD), welches ich vor einiger Zeit schon durchgespielt habe. Von der Spielzeit her war es doch länger als ich befürchtet hatte und konnte dazu noch die Qualität der Serie auf höchstem Niveau fortsetzen. Mehr noch! Für mich ist ToD der bisher beste Teil der Serie (aber A Crack In Time kommt ja noch). Ich weiß, jetzt werden einige der R&C Veteranen aufschreihen und mich am liebsten teeren und federn. Aber man muss auch bedenken, daß ich nicht in der glücklichen Lage bin, Teil 1-3 auf der PS2 gespielt zu haben, als sie aktuell waren. Und aus heutiger Sicht, ist die Grafik einer PS2 halt doch einfach nicht mehr zeitgemäß. Und genau die trägt bei ToD sehr viel zur genialen Atmosphäre bei.
Der ganze Spielverlauf ist wahnsinnig abwechslungsreich. Ständig passiert etwas anderes oder es werden komplett andere Spielelemente eingeführt. Grafisch ist ToD ein Traum und spielerisch auf höchstem Niveau.
Die Waffen sind wieder gewohnt durchgeknallt, dafür machen die Kampf-Tools einen recht überflüssigen Eindruck. Einzig Mr. Zurkon ist eine echte Granate, mit seinen bissigen Sprüchen.
Die Waffen werden, wie man das seit Teil 2 gewohnt ist, durch Benutzung hochgelevelt und können durch Raritarium noch zusätzlich verbesser werden. Das ist ein ganz sinnvolles System. Denn gepaart mit der immer weiter steigenden Lebensanzeige, sind normale Gegner immer etwa gleich schwer zu töten. Aber auf früher besuchten Planeten pflügt man nur so durch die Gegner. Da ist meiner Meinung nach die Balance gut gelungen.
Leider ist der Schwierigkeitsgrad im allgemeinen etwas zu niederig ausgefallen. Ich bin wirklich nicht der Typ, der ständig über zu leichte Spiele jammert. Aber alleine schon, daß man die R.I.D.A. ohne Probleme im ersten Durchgang bekommt (einfach alle Holopläne in den Levels einsammeln) und dadurch der Endkampf zum Spaziergang wird, lässt einen mit Wehmut an das Glücksgefühl denken, was sich in den ersten drei Teilen nach erfolgreichen, knüppelharten Endkämpfen eingestellt hat.
Trotzdem ist ToD zu meinem Lieblingsteil der Serie aufgestiegen, denn es macht bis auf den Schwierigkeitsgrad alles richtig bis besser, was schon die PS2 Teile zu echten Spielekrachern gemacht hat und das in atemberaubender Kulisse. Denn das Leveldesign ist wieder richtig gut, die Ausflüge mit den Gleitflügeln machen Laune und vor allem ist der Humor wieder mal grandios. Nicht zuletzt durch die Dialoge zwischen Ratchet und Clank. Aber auch Captain Quark sorgt wieder für den ein oder anderen Lacher.
Das Spiel ist zwar in sich geschlossen, aber in der Endsequenz passiert noch etwas, was einen Nachfolger unausweichlich macht. Dies ist dann Quest for Booty, was ich mittlerweile auch schon durch habe und wozu ich als nächstes etwas schreiben werde.

MfG Druzil

Werbeanzeigen
Dieser Beitrag wurde unter Jump & Run veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s