Iiyama ProLite E2473HDS

Fast genau zwei Jahre ist es jetzt her, daß ich mir einen neuen Monitor zugelegt habe. Trotzdem habe ich mir am Freitag schon wieder einen neuen gekauft. Allerdings musste der ein paar wichtige Kriterien erfüllen und das waren folgende:
– 24″
– 16:9
– Gute Farbwiedergabe
– Mattes Display
– LED
– HDMI
– DVI
– VGA wäre ein Bonus
– VESA Bohrungen
– Internes Netzteil
– Kein Summen, brummen oder fiepen
– Nach Möglichkeit keinen Klavierlack

Diese Kriterien erfüllt der Iiyama ProLite E2473HDS folgendermaßen:

24″ und 16:9:
Ich wollte einen richtigen Full HD Monitor, damit ich auch mal die XBox360 oder die PS3 ohne großes Auflösung-Rumgefummel an den Monitor anschließen kann. Und weil ich ja vom letzten Kauf noch weiß, daß ein 22″ 16:9 Monitor ein niedrigeres Bild hätte, musste der Monitor natürlich einen Stufe größer werden. Mit meinem erst im September neu gekauften PC ist die Auflösung auch kein Problem. Ich kann Crysis in 1080p mit höchsten Details flüssig spielen.

Farbwiedergabe:
Vor zwei Jahren habe ich geglaubt, ich würde mich an die blassen und doch recht verfälschten Farben meines BenQ irgendwann gewöhnen. Tatsächlich ist dieser Effekt selbst nach zwei Jahren noch nicht eingetreten. Eher das Gegenteil ist der Fall. Es störte mich irgendwie immer mehr. Der Iiyama hat mich nach dem ersten Anschließen gleich voll überzeugt. Er hat tolle, satte Farben und da wäre sogar noch Platz zum nachjustieren. Die Helligkeit ist auch richtig gut. Ich musste sie sogar von 100 auf 80% runterdrehen. Mit dem Bild bin ich also voll zufrieden.

Mattes Display:
Hat er! ^^ Naja, was gibt es dazu schon zu sagen? Der eine mag die hochglanz Displays, der andere nicht. Ich gehöre einfach zu denen, die diese hochglänzenden Displays und die damit verbundenen Spiegelungen nicht leiden können. Das ist reine Geschmacksache.

LED:
LED Monitore sind günstig wie nie. Sie sind stromsparender und ich glaube die Ausleuchtung ist homogener. Vielleicht ist das aber auch modellabhängig (oder schlichtweg einfach nur Einbildung ;) ). Ich dachte mir jedenfalls, wenn schon einen neuen Monitor, dann einen mit der neusten Technik. Die Ausleuchtung ist auch wirklich sehr gleichmäßig. Nur am unteren, linken und rechten Rand sind minimale Lichthöfe zu sehen, wenn man ein komplett schwarzes Bild auf dem Monitor darstellen lässt. Ansonsten bin ich auch in diesem Punkt sehr zufrieden.

HDMI, DVI und VGA:
Wenn schon 16:9 damit ich die Konsolen anschließen kann, dann bitte auch mit HDMI Anschlüssen, damit ich nicht mehr ständig meinen Monitor abstecken muss. Den PC wollte ich eh weiter per DVI betreiben. Hier konnte der Iiyama richtig auftrumpfen. Nicht nur, daß er noch einen VGA Anschluss besitzt (wodurch ich sogar auch mal wieder die PS2 über meine VGA Box anschließen könnte) und über den von mir geforderten DVI Anschluss verfügt, er hat auch noch gleich zwei HDMI Anschlüsse. So könnte ich sogar irgendwann den PC über HDMI anschließen und hätte immer noch einen frei. Aber das ist noch nicht alles. Um das Anschließen einer Konsole noch leichter zu machen, ist einer der HDMI Anschlüsse (und ein Köpfhörer Ausgang) sogar an der Seite des Monitors angebracht. Das ist absolut genial und war einer der Hauptgründe, warum ich mich für den Iiyama entschieden habe.

VESA Bohrungen:
Nachdem ich mir vor kurzem erst eine Monitorhalterung gekauft habe (Neo-Flex von Ergotron), weil ich den Monitor bei Rennspielen gerne näher zu mir ranziehen wollte, war eine VESA Aufnahme absolut Pflicht. Egal wie gut der Monitor bei der Suche gewesen ist, ohne VESA fiel er sofort durch. Davon waren so ziemlich alle Samsung Monitore betroffen, die ich mir angesehen habe. Der Iiyama hat sie, also alles gut.

Internes Netzteil:
Da meine ganzen Kabel in einem recht gut gefüllten Kabelkanal an der Unterseite des Schreibtischs verlegt sind, habe ich dort kein Platz um ein externes Netzteil unterzubringen. Deswegen musste der Monitor ein internes Netzteil haben. Wegen diesem Kriterium fielen zwei Monitore durchs Raster, die ansonsten wirklich in der engeren Wahl gelandet wären. Aber da ich keine Lust hatte noch mal Umbauten an meinem Schreibtisch durchzuführen, war das ein Kriterium, was ich auf keinen Fall außer Acht lassen konnte.

Kein Summen, brummen oder fiepen:
Wenn ein Monitor leichte Geräusche macht, wenn man mit dem Ohr nah dran geht, ist für mich kein Problem. Er sollte nur nicht auffällig penetrant brummen oder fiepen. So etwas kann einem sehr schnell richtig auf die Nerven gehen, ist aber ein Problem was man öfter bei Monitoren mit eingebautem Netzteil hat. Der Iiyama schlägt sich auch hier richtig gut. Wenn man bei absoluter Stille sein Ohr an die Lüftungsschlitze drückt, kann man ein ganz leichtes Surren hören. Das ist aber absolut minimal und wirklich kaum zu hören.

Nach Möglichkeit keinen Klavierlack:
Das ist das Kriterium, bei dem ich am ehesten nachgeben konnte. Aktuell gibt es kaum Monitore, die kein Klavierlack haben. Um so erfreulicher ist es, daß der Iiyama nur einen Klavierlack-Rand um das Display rum hat. Auf der Rückseite ist er aus matten Kunsstoff gefertigt. Damit kann ich gut leben.

Noch ein Wort zum normalen Standfuß:
Auf seinen Fuß gesteckt macht der Monitor einen eher wackeligen Eindruck. Er schwank doch recht stark bei Erschütterungen vor und zurück. Vor allem wenn man wie ich Rennspiele mit einem guten ForceFeedback Lenkrad spielt, kann das stören. In diesem Fall würde ich aber eh dazu raten, sich die Anschaffung einer alternativen Monitorhalterung zu überlegen, da viele großen Monitore unter diesem Manko zu leiden haben.

Nachdem der Monitor die ganzen Forderungen erfüllt, ist also alles toll? Eigentlich ja. Trotzdem habe ich ihn einmal umgetauscht. Der erste hatte leider einen toten Pixel ziemlich genau in der Mitte des Bildes und damit sehr auffällig und störend. Bei Alternate hat man ihn mir trotz Ladenkauf (kein Fernabsatz) umgetauscht, mir allerdings auch gesagt, daß ich den zweiten nicht noch mal wegen Pixelfehler umtauschen könnte, weil alle Monitore in Deutschland wohl der Pixelklasse 2 unterliegen, was bedeutet, daß eine geringe Anzahl Pixelfehler kein eigentlicher Umtauschgrund ist. Ich erinnerte mich zurück an meinen ersten Iiyama vor zwei Jahren (den ich damals wieder zurück gab), der einen ständig grün leuchtenden Pixel hatte. Da kamen mir doch Zweifel, ob ich mit dem kleinen schwarzen Pixel nicht vielleicht doch besser leben sollte. Glücklicherweise habe ich mich dann doch dazu entscheiden es zu versuchen und habe dann auch einen bekommen der keine Pixelfehler hat.
Nach dem Umtausch bin ich jetzt mit dem Monitor voll zufrieden. Ich werde die Tage noch mal die XBox dran hängen und schauen ob da auch alles reibungslos klappt und was die integrierten Boxen taugen (die man von außer überhaupt nicht sieht), die den Ton des HDMI Kabels ausgeben können. Alternativ gibt es aber noch einen Audio Ausgang, den ich an meine Boxen anschließen könnte.

Jetzt sollten eigentlich noch ein paar Bilder folgen, doch leider musste ich eben feststellen, daß die Bilder, die ich mit meinem HTC Desire gemacht habe, alle recht schlecht geworden sind. Ich werde morgen mal ein paar mit meiner Digicam machen und diese dann hier im Artikel nachreichen.

MfG Druzil

2 Kommentare zu “Iiyama ProLite E2473HDS

  1. Steht ja oben im Absatz „Mattes Display“ als Antwort „Hat er!“
    Also JA! ;) :D

    Und falls du nur ein Werbebot bist… schade aber auch. Hab den Link zum Shop rausgelöscht. ^^

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s